Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Schön und gut

Von Simone Weber – Was sind gute Kleider? Diejenigen, die lan­ge hal­ten, die, die allen auf­fal­len, die viel Geld kos­ten oder die einen bekann­ten Namen tra­gen? Vielleicht ist gute Kleidung die­je­ni­ge, die uns selbst, im Zuge ihres Erwerbs, gut daste­hen lässt. Gut‐​mach Kleidung also gewis­ser­mas­sen. Für ein gutes Gewissen. Sind wir für sowas zu ego­is­tisch, …

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Was wäre wenn…

Von Barbara Roelli – Was wäre, wenn wir eines Tages nichts mehr ein­zu­kau­fen hät­ten? Wir wür­den in der Migros ste­hen und die Regale wären leer. An der Frischfleischtheke im Coop bekä­men wir statt einem fri­schen Kotelett nur den rat­lo­sen Blick vom Verkäufer. Wie wür­de es in den Grossverteilern wohl aus­se­hen ohne all die Lebensmittel in …

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Willkommenes Januarloch

Von Eva Pfirter – Als Kind war die Zeit nach Weihnachten immer auch ein biss­chen eine trau­ri­ge Zeit: Die schöns­ten Tage im Jahr gehör­ten der Vergangenheit an, die Geschenke waren aus­ge­packt, die Lieder gesun­gen und der Weihnachtsbaum stand trau­rig in einer Ecke, die Äste vol­ler kal­ter Kerzenwachstropfen. Alle weih­nacht­li­che Magie war der typi­schen Januarleere gewi­chen …

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Trash-Kult(ur) Vol. VIII: Klangmüll im Odysseum

Von Pascal Mülchi – Nebenbeimusik hat unser Leben erobert. Aber sind wir uns des­sen bewusst? Gerade beim Einkaufen errei­chen uns per­fi­de, uner­kann­te Kaufbotschaften. Eine Reportage aus dem «Odysseum», dem gröss­ten und neus­ten Einkaufszentrum der Mittelmeermetropole Montpellier.

Die Endstation der Tramlinie 2 endet direkt im Parterre des Odysseum. Ich stei­ge aus. Sogleich höre ich eine Frauenstimme. Sie …

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Blinde Insel 2011 – in der Grossen Halle, Reitschule Bern

Von Giorgio Andreoli & Regula Schwarz – Das Restaurant Blinde Insel – in der Grossen Halle – lädt vom 5. Februar bis zum 26. März 2011 erneut zu einem sinn­li­chen Erlebnis ein. In völ­li­ger Dunkelheit ser­vie­ren blin­de und seh­be­hin­der­te Menschen ein krea­ti­ves 3‐​Gang‐​Menu. Renommierte Kochkünstler aus der Region Bern ver­wöh­nen die Gäste mit ihren kuli­na­ri­schen Kunstwerken.

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Der 50er Jahre Star

Von Simone Weber – Ist die unt­rüb­ba­re mensch­li­che Begeisterung für Lederjacken eine gene­ti­sche Gegebenheit? Ein Relikt aus Zeiten, in denen zum Schutz vor Kälte und Nässe nur abge­zo­ge­ne Tierhäute und -Felle die­nen konn­ten? Bis in die Steinzeit lässt sich die Evolution der Lederjacke lei­der nicht zurück­ver­fol­gen. Dank der Familie Feuerstein wis­sen wir aber, dass sich …

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Die Welt in meinen Händen: Teil 4

Von Lukas Vogelsang – Folge 4: Zahlen für nichts. Wir kau­fen blöd:

Die Welt der Technik ver­än­dert unauf‐ halt­sam unse­ren Alltag. Autos, Wasch‐ maschi­nen, Zahnbürsten, Wecker, Ei‐​erkocher – Alltagsgegenstände sind digi­tal gewor­den. Dies hat weitwir‐ ken­de kul­tu­rel­le Konsequenzen und schliesst auch ganz vie­le Menschen aus. Digital ist nicht bes­ser, son­dern anders. Und die Unterschiede müs­sen

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Der Norweger

Von Simone Weber – Läuft man mit eini­ger­mas­sen wachem Blick an den sich auf­drän­gen­den Schaufenstern einer zivi­li­sier­ten Innenstadt vor­bei, fällt auf, dass zur­zeit nichts moder­ner scheint, als alte Trends aus­zu­gra­ben. So schaff­te es doch tat­säch­lich auch der Norwegerpulli – ein ver­blass­ter Stern der sieb­zi­ger Jahre – zurück ins Rampenlicht. Ist sowas heu­te wirk­lich wie­der ange­sagt? …

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Die Welt in meinen Händen: Teil 3

Von Lukas Vogelsang – Die Welt der Technik ver­än­dert unauf­halt­sam unse­ren Alltag. Autos, Waschmaschinen, Zahnbürsten, Wecker, Eierkocher – Alltagsgegenstände sind digi­tal gewor­den. Dies hat weit­wir­ken­de kul­tu­rel­le Konsequenzen und schliesst auch ganz vie­le Menschen aus. Digital ist nicht bes­ser, son­dern anders. Und die­se Unterschiede müs­sen gelernt wer­den. ensui­te ver­sucht neue Technik zu erklä­ren – aber auch

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Das Loch

Von Barbara Roelli – Drei Monate viel­leicht? Ich weiss nicht, wie lan­ge das Loch schon da ist. Das Loch in mei­nem Mund, im zweit­hin­ters­ten Zahn in der unte­ren rech­ten Zahnreihe. Irgendwann muss die Füllung des Zahns her­aus gefal­len sein. Unbemerkt, viel­leicht beim Zähneputzen und Zahnpasta aus­spu­cken – um für immer zu ver­schwin­den im Abfluss des …

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik – Ein Essay mit Fortsetzung, 3. Folge, Finale: In der drit­ten und letz­ten Folge von «Mit Kunst lie­ben ler­nen» wen­den wir uns noch ein­mal einem wich­ti­gen Aspekt des Kunstschaffens zu: Dem eigent­li­chen Beziehungsmotor und bes­ten Indikator dafür, ob über­haupt von einer leben­di­gen Beziehung gespro­chen wer­den kann. Einsichten aus Kunst und Psychologie.

Wahrscheinlich …

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Der Mondschuh

Von Simone Weber – Wunderschön ist es, die­ses win­ter­li­che Schneegestöber, aber bit­ter­kalt! Da mon­tiert man noch schnell die Wollkappe und die Fellhandschuhe, viel­leicht noch die Pulswärmer vom Weihnachtsmarkt und einen war­men, kusche­li­gen Wintermantel, bevor man das war­me Nest ver­lässt. Unter der Lieblingsjeans wär­men lan­ge Unterhosen oder hüb­sche Damenstrümpfe die schnell aus­küh­len­den Beine. Was aber steckt …

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Die Welt in meinen Händen: Teil 2

Von Lukas Vogelsang – Die Welt der Technik ver­än­dert unauf­halt­sam unse­ren Alltag. Autos, Waschmaschinen, Zahnbürsten, Wecker, Eierkocher – Alltagsgegenstände sind digi­tal gewor­den. Dies hat weit­wir­ken­de kul­tu­rel­le Konsequenzen und schliesst auch ganz vie­le Menschen aus. Digital ist nicht bes­ser, son­dern anders. Und die­ser Unterschied muss gelernt wer­den. ensui­te ver­sucht neue Technik zu erklä­ren – aber auch

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Verbindet musik oder führt sie zum Krieg?

Von Thomas Kurkhalter – Das ers­te Norient‐​Musikfilmfestival fokus­sier­te eher noch auf einer popu­lä­ren Schiene – wenn man dem so sagen darf. Ein Schachzug, der sich für die Einführung eines mul­ti­kul­tu­rel­len Festivals sicher posi­tiv aus­wirk­te. Mit der zwei­ten Ausgabe kom­men wir bereits in poli­ti­sche­re Gefilde – was nicht min­der inter­es­sant ist. Im Gegenteil: Das ist wah­rer

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1½ Stunden mit Kurt Marti

Von Stanislac Kutac – Unser Gespräch ende­te mit den Worten: heu­te ist ein bedeu­ten­der Tag: näm­lich der Kürzeste: jetzt wird es wie­der bes­ser: eigent­lich habe ich nie so alt wer­den wol­len: man muss es hin­neh­men kön­nen: all die kör­per­li­chen Beschwerden, den Verlust der Frau, das Gefühl der Einsamkeit: das lang­sa­me Ableben: das mit 80 Jahren …

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Körper an Unorten

Von Pascal Mülchi, Montpellier -«bodies in urban spaces»: eine der zig Darstellungen, die Mitte November am ZAT (vgl. Box) in Montpellier begeis­ter­te:

14, rue de Verdun in Montpellier, unweit des Place de la Comédie, dem geschäf­ti­gen Herz der Mittelmeermetropole. Gegen 150 ZuschauerInnen sind in Erwartungshaltung. Es ist dies der Ausgangspunkt der Performance von Willi Dorner. …

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