Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

«Haute Coulture»: Sinfonische Musik trifft auf Mode

Von Flavia Barth – Ein lan­ger Laufsteg, ele­gan­te Models, elek­tro­ni­sche Klänge, ein gros­ses Publikum – und Hauptsache viel Glanz und dop­pelt so viel Glamour. So kommt die kon­ven­tio­nel­le Modeschau daher. Doch wird die­se Art der Präsentation den sorg­fäl­tig ent­wor­fe­nen Kollektionen über­haupt gerecht? Kann ein Laufsteg nicht auch künst­le­ri­sche Plattform sein? Das Orchester Variaton ver­sucht es …

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Das Leben ist kein Laufsteg

Von Flavia Barth – Ein Gespräch mit Jasmin Frei: Die Suche nach Designerinnen für «Haute Coulture» begann im letz­ten Sommer mit fol­gen­dem klei­nem Inserat: «Variaton Projekt‐​orchester sucht ModedesignerInnen für unkon­ven­tio­nel­le Modeschau!»

«Ich bin sehr inter­es­siert dar­an, bei einer unkon­ven­tio­nel­len Modeschau mit­zu­ma­chen. Denn ich mache auch unkon­ven­tio­nel­le Mode, die kei­nem Trend folgt. Das gan­ze Modebusiness geht …

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Sammelgut

Von Barbara Roelli – Ich esse fast jeden Tag Brot. Ich kau­fe Brot und weiss, dass sei­ne Lebzeit von nun an rasant zu Ende geht. Kaum gekauft, beginnt näm­lich die Sanduhr im Brotlaib zu rie­seln. Diesen natür­li­chen Prozess kann ich nicht auf­hal­ten: Sobald das Brot ange­schnit­ten ist, strömt Luft in sein Inneres und durch­dringt die …

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…mit Aussicht auf Fleischbällchen

Von Barbara Roelli – «Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen» oder in Englisch: «Cloudy with a Chance of Meatballs». So heisst ein Film aus den USA. Genre: Trickfilm. Sein Name geht einem wie eine Wettervorhersage über die Lippen – spä­tes­tens bei «Fleischbällchen» schaut man aber irri­tiert gen Himmel.

So wie es die Bürger der Insel Affenfels in …

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Black is beautiful

Von Simone Weber – An der Olympiade der Kleiderfarben steht Schwarz seit lan­ger Zeit unan­ge­foch­ten auf dem Siegertreppchen. Mit sei­nen ein­zig­ar­ti­gen, her­vor­ra­gen­den Eigenschaften über­zeugt es die Menschheit seit Jahrzehnten. Warum ist Schwarz in unse­rer Gesellschaft als Kleiderfarbe so wahn­sin­nig beliebt? Physikalisch betrach­tet han­delt es sich bei Schwarz um eine Nicht‐​Farbe, die alle Farben absor­biert und …

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Ein «Hm» kommt selten allein

Von Isabelle Haklar – Nicht alles deckt sich mit mei­nem logi­schen Empfinden. Oft bin ich schon am frü­hen Morgen mit mei­ner Logik am Ende. Dies jeweils dann, wenn ich mir bei Migros Gourmessa mei­nen all­mor­gend­li­chen Take‐​away‐​Kaffee hole, den ich gewöhn­lich mit dem Migros‐​eigenen Zucritam süs­se. Das sind die­se win­zi­gen, weis­sen Tablettchen, die stets zu Zweien …

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Von Jägern und Sammlern

Von Isabelle Haklar – Wie kommt es, dass des Schweizers Porte‐​monnaie stets dicker und dicker wird, obgleich die Wirtschaftslage zur­zeit nicht die Beste ist?

Eine mög­li­che Erklärung dafür wäre, dass wir auch heu­te noch Jäger und Sammler sind. Punktesammler und Schnäppchenjäger. Denn nur wer eif­rig Punkte sam­melt, Doppelte und Dreifache, je nach Tag, erbeu­tet Schnäppchen. …

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Das 80er‐​Desaster

Von Simone Weber – Für das neue Jahr wün­sche ich mir das end­gül­ti­ge Ableben des 80er‐​Revivals. Das sich in der Modewelt stets alles wie­der­holt, ist ja kein Geheimnis, aber die 80er hät­te man doch bit­te über­sprin­gen kön­nen. Unsagbar, was damals getra­gen wur­de! Inspiriert vom Punk, des­sen Stil auch modisch den Ton angab, mach­ten ver­we­ge­ne Kombinationen …

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Ein Rot von Welt

Von Barbara Roelli – Operation am offe­nen Herzen. Mit der lin­ken Hand den Plastikbeutel mit orga­ni­schem Inhalt fest­hal­ten, mit der rech­ten Hand Skalpell oder Schere zum Schnitt anset­zen. Den Plastikbeutel soweit auf­schnei­den, dass die zwei oder drei rund­li­chen Körper von Hand durch den Schlitz ent­nom­men wer­den kön­nen. Dabei ver­lie­ren sie viel Lebenssaft. Arbeitet man auf …

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Inne‐ und Aushalten: Burnout Teil 4

Von Ursula Lüthi – In den drei ver­gan­ge­nen Heften wur­den einer­seits all­ge­mei­ne Gedanken, Definitionen und Umfelder, in denen es Burnout geben kann, dar­ge­stellt. In die­sem Beitrag wird das Empfinden von Menschen und Arbeiten beleuch­tet. Ein letz­ter Bericht im nächs­ten Heft die­ser kur­zen Serie zum Phänomen Burnout wird sich mit auf­blü­hen­den Aussichten befas­sen. Wo immer die …

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Das Durchbrennen: Teil 3

Von Ursula Lüthi - Berufe und Burnout Die Antworten auf Fragen kön­nen für Menschen eine exis­ten­zi­el­le Bedeutung gewin­nen. Wie Fragen zum Beispiel: Was lässt Menschen aus­bren­nen? Was ist das Wesen die­ses Zustandes? Und wo lie­gen die Ursachen? Oder was kann man dage­gen tun? Denn es geht hier um das Überleben in Arbeits‐ und Lebensbedingungen, die …

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Das Phänomen Burnout: Teil 2

Von Ursula Lüthi – Basierend auf einer Recherche beleuch­tet die­ser Beitrag die beschrei­ben­den Fakten zum Phänomen Burnout. Alle Quellenreferenzen wer­den aus gestal­te­ri­schen Gründen unter­las­sen. Das Phänomen Burnout wird als Phänomen bezeich­net, weil die Ursachen viel­sei­tig sind, die Auswirkungen indi­vi­du­ell und sozi­al und die Behandlungs‐ und Bewältigungsmassnahmen unter­schied­li­cher Natur sein kön­nen. Grundsätzlich kann von einer Antriebsleere, …

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Brennen und Ausbrennen: Burnout Teil 1

Von Ursula Lüthi – Mit einem Blick auf Produktion und Regeneration wird ein kur­zer Abstecher in den Energiebedarf und –vor­rat nötig. Die Thematik von Burnout als Syndrom gewinnt rund­um an Aufmerksamkeit und Anspruch. Die einen wol­len es erlebt haben, die andern wol­len nichts davon wis­sen. Die, die damit betrof­fen sind oder damit umzu­ge­hen ver­su­chen, sind …

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Kostbarkeit für kalte Tage

Von Simone Weber – Der far­ben­präch­ti­ge Herbst hat schlei­chend in die kris­tall­kla­re und eis­kal­te Winterzeit über­ge­führt. Nun schreit und die fie­se Bise um die Ohren, wir füh­len uns steif und frie­ren erbärm­lich. Ja, der Winter ist manch­mal gräss­lich und gemein. Aber sei­nem schmerz­lich kal­ten Frost ver­dan­ken wir ein fabel­haf­tes Ding: den Schal! Dieser Tage passt …

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Massimo

Von Barbara Roelli – Tom sitzt am Küchentisch in sei­ner Zwei‐​Zimmer‐​Wohnung und starrt zum Kühlschrank. Der Kühlschrank ist rie­sig – ein Ungetüm. Vier Zügelmänner muss­ten mit anpa­cken, um ihn durchs schma­le Treppenhaus in die Wohnung zu bug­sie­ren. Dafür konn­te er all die Köstlichkeiten hor­ten, die sei­ne Mutter dem Vater so ger­ne auf­tisch­te. Damals, als bei­de …

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Kunst zwischen Apfelkuchen und Anrufbeantworter

Von Rebecka Domig und Sonja Gasser – Ein Gespräch mit Chantal Michel auf dem Schloss Kiesen: Zahlreiche Ausflügler und Kunstbegeisterte durch­wan­der­ten vier Monate lang die Gemeinde Kiesen. Ziel war das Schloss, auf einem bewal­de­ten Hügel gele­gen. In zwan­zig Räumen zeig­te Chantal Michel eige­ne Werke. Ihre Foto‐ und Videoarbeiten hat­te sie in stim­mi­ge Rauminstallationen ein­ge­bun­den, die

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