Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Alles Bahnhof

Von Rebecca Panian – …oder warum ich nicht gerne im Zug fahre: Ich fahre nicht gerne Zug. Das Warum ist schnell erklärt: Man sitzt da, eingepfercht zwischen fremden Menschen. Vom natürlich eingeforderten Sicherheitsabstand von circa einem Meter weit und breit keine Spur und damit vergleichbar unangenehm wie Fahrstuhlfahren. Ich könnte noch viele Gründe anbringen, die …

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Willkommen im Modelabyrinth der Gesellschaft

Von Simone Weber – Die Mode ist keinesfalls eine bedeutungslose Spielerei, sondern ein geheimnisvolles Labyrinth. Grosszügigerweise legt sie vor, wie wir uns verhalten müssen, um uns in ihren Irrwegen zurechtzufinden. Dabei greift sie sich das menschliche Bedürfnis nach sozialer Anlehnung. Wer möchte schon einsam in der Sackgasse sitzen? Leute, die mit der Mode gehen, stillen …

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Bauchtraining

Von Barbara Roelli – Annette wollte das alles gar nicht. Sie hat auch nicht gedacht, dass es überhaupt so weit kommen würde. Die Motivation war simpel: Ihr bester Freund Oliver überredete sie dazu, noch kurz ein Bier mit ihm zu trinken. An einem Freitagabend, an dem nichts lief in der Stadt. Annette war ziemlich müde. …

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Hofgesang – Wenn Hinterhöfe besungen werden

Von Barbara Neugel – Hinterhöfe. Mitunter bieten sie ein trauriges Bild. Sie sind Abstellplätze für Müllcontainer, Autos, Fahrräder, fahrtüchtige und andere, Gartengeräte; und sie laden ein, Abfall achtlos hinzuwerfen. Es gibt Asphaltwüsten in Hinterhöfen, aber auch ungenutzte Grünflächen mit Bäumen und Sträuchern. Auch Überraschungen sind möglich. Hinter langen, grauen Hausfassaden liegen oftmals kleine Idyllen und …

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Die Stadt als Atelier

Von Jasmin Amsler – Street Artist Silis gibt Einblick in die welt der anonymen Stickerkünstler: Ob Höhlenmalereien in der Steinzeit, bunte Wandbilder in altägyptischen Grabstätten oder Kritzeleien und Reklamen auf Mauern im antiken Rom – Wandbemalungen zu künstlerischen, werbenden oder politischen Zwecken finden wir in jeder Epoche; eine Ausnahme bildet auch die Neuzeit nicht. Zum …

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Von Gewohnheitstieren und Verfressenen

Von Barbara Roelli - Der morgendliche Kaffee muss sein. Am liebsten mit aufgeschäumter Milch. Ansonsten kriege ich die Augen nicht auf, kann keinen richtigen Satz bilden, fühle mich schutzlos den Herausforderungen des Tages ausgeliefert. Kaum aus dem Nest gestiegen und Blasen- und oder Darmleerung vollbracht, tapse ich in die Küche, kralle mir die Büchse mit …

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Umstadtläufer

Von Andy Limacher – Nr. 51 /​/​ Neunte und letzte Etappe. Es war nicht einfach, einen neuen Termin für die letzten vier Kilometer unserer Expedition zu finden: Vor einer Woche hat uns Quinten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Angesichts der allgegenwärtigen Spuren des Sturms – umgeknickte Bäume und abgerissene Äste – sind wir froh, …

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kuba – teil 3

Von Rebecca Panian – Die Insel und ich: Ich bin von Natur aus neugierig. Sehr. Deshalb setze ich mich selbst immer wieder gerne unbekannten Situationen aus, um erstens zu sehen, wie ich mich darin behaupte und zweitens, um aus meinem Handeln und aus den damit verbundenen Reaktionen von aussen Neues über mich und meine Umwelt …

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Gewissensbisse

Von Barbara Roelli - Vorsichtig packe ich ihn aus; schäle ihn aus der schützenden Alufolie und greife ihn an seiner stabilsten Stelle – dem Boden aus knuspriger Waffel. Seine Form ist perfekt. Ein Biss in die glänzend dunkelbraune Wölbung, und ich werde sein Hirn auf meiner Zunge spüren: Die Konsistenz wird anfangs luftig-​schaumig sein, danach …

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französisch, frankophonie, frankophilie feiern

Von Barbara Neugel - Frankophonie bedeutet nach «Duden: Das Fremdwörterbuch»: Französischsprachigkeit. Ein Frankophoner ist demnach «jemand, der Französisch (als seine Muttersprache) spricht». Und Frankophilie ist «die Vorliebe für Frankreich, seine Bewohner und seine Kultur». Alles nach Dudens Fremdwörterbuch. Französisch ist eine der vier Landessprachen der Schweiz und dazu zweite Amtssprache des Kantons Bern. Die Schweiz …

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Krankenbett

Von Irina Mahlstein - Das bin ich: Immer voller Energie und Tatendrang, und auch wenn ich mal einen Schnupfen habe, dann schaffe ich es trotzdem noch ins Büro. Schliesslich bin ich Super Woman! So auch am letzten Montag, als ich mich nach herrlichen Tagen in den Bergen wieder im Bau einnistete. Nach kurzer Zeit fängt …

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Die Welt in (frischem) Atem

Von Barbara Roelli – Mein erster Zungenkuss roch nach Zwiebeln. Vielleicht mag ich mich deshalb so gut an ihn erinnern. Obwohl eine Fahne nach Zwiebeln oder Knoblauch in einem solchen Moment der Leidenschaft eigentlich Tabu ist – ein Lustkiller sozusagen. Als sich unsere Zungen ineinander schlangen und der Speichelaustausch stattfand, war ich aber zu beschäftigt, …

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Schwerlastentransport

Von Irina Mahlstein – Sonntagabende sind etwas Wunderbares, wenn man sie schön in Ruhe zu Hause verbringen kann. Dieses Mal besteige ich aber mit drei schweren Taschen den Bus, glücklich, einen Sitzplatz zu erspähen, steure zielstrebig auf ihn zu und quetsche mich mit Mühe neben die ältere, zeitungslesende Dame. Dabei gelingt es mir nicht ganz, …

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Umstadtläufer

Von Andy Limacher – Nr. 49 /​/​ Siebte Etappe. Wir hätten uns für heute eigentlich Schnee gewünscht, aber jetzt, wo wir in Riedbach aus der S4 aussteigen, scheint die Sonne, als ob es Frühling wäre. Wir folgen der Bottigenstrasse zum Gäbelbach runter und starten dort mit der bisher längsten Etappe unserer Stadtumwanderung. Sie führt uns …

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Kuba – Teil 2

Von Rebecca Panian – Die Insel und ich: Eigentlich dachte ich, dass das Leben auf Fidels Insel äusserst studentenfreundlich sei. Doch wie heisst es so schön: «Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt». Diese Weisheit existiert wohl nicht umsonst. Denn zum «Überleben» brauchte ich beinahe so viel «Kleingeld» wie in der guten alten …

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Mehr als Beutelkultur

Von Bettina Hersberger – «Wer Tee trinkt, geht auf Reisen», heisst es. Tatsächlich kann man den Tee auf einer langen Reise durch die Jahrtausende begleiten, angefangen in der Jungsteinzeit Chinas. Zahlreiche Legenden ranken sich um die Entdeckung des Tees und seine Verbreitung. Lange Zeit wurde er ausschliesslich als Medizin verwendet. Erst rund 200 v. Chr. …

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