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PROGR bleibt PROGR (PROGR fertig los!)

5. Januar 2009 59 views

«Bleib so wie Du bist», dieser Posiealbum-Spruch hat mich als Kind immer geärgert, denn ich wollte ja noch wachsen und lernen und mich immer wieder neu erfinden. Der PROGR ist inzwischen aus den Kinderschuhen entwachsen. «PROGR bleibt PROGR» lautet unser Wahlspruch für 2009. Natürlich soll der PROGR sich ständig weiter entwickeln und natürlich muss das Fundament des PROGR gestärkt werden, doch an den Inhalten unseres Konzepts soll sich nichts ändern. Unser Mieterverein wird den PROGR ab Mitte 2009 in Eigenregie von der Abteilung Kulturelles übernehmen. Auch nach dem Endspurt der KünstlerInitiative PRO PROGR, die dem Gemeinderat bis zum 31.Dezember 2008 ein Betriebskonzept für eine zukünftige Nutzung des Atelierhauses unterbreitet hat, geht den MieterInnen nicht die Puste aus. Weitere Aktivitäten sind geplant, um die Zukunft des PROGR unter dem Dach einer geplanten Stiftung zu sichern. Aktuelle Infos unter: www.proprogr.ch

Die Kombination aus Ateliers, Kulturinstitutionen und Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen soll erhalten bleiben und weiterhin sollen unsere MieterInnen zu günstigen Konditionen arbeiten können. Wie fruchtbar diese Kombination ist, zeigt die neu erschienene LOGE-Publikation, die in der edition Haus am Gern erschienen ist und das Gastkuratorenprogramm der Stadtgalerie in den letzen beiden Jahren dokumentiert. Das LOGE-Programm hat vielen KuratorInnen und KünstlerInnen aus anderen Städten ermöglicht, in der Gastwohnung des PROGR zu leben und in einer längeren Auseinandersetzung mit der lokalen Szene Projekte für den LOGE-Pavillon der Stadtgalerie zu entwickeln. Dieses Prinzip soll weiter geführt werden. Der neue Kurator der Stadtgalerie für das Jahr 2009, Damian Jurt, hat sich bereits intensiv mit den KünstlerInnen im Haus und der kulturpolitische Situation rund um die Zukunft des PROGR auseinandergesetzt. Aber auch die Vergangenheit bleibt wichtig: Wussten Sie, dass Albert Einstein Anfang des 20. Jahrhunderts im Keller des PROGR in einem Privatlabor experimentiert hat? An diese Tradition knüpfen wir an: Unser Beitrag zur Museumsnacht am 20. März steht unter dem Motto «Das Atelier als Labor».

Wir freuen uns auf weitere fruchtbare Experimente!
Beate Engel

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