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Ausschreibung Weihnachtsausstellung 2009/10

25. August 2009 53 views

Die diesjährige jurierte Weihnachtsausstellung findet vom 19. Dezember 2009 bis 31. Januar 2010 in der Kunsthalle Bern statt und soll einen Streifzug durch das aktuelle Berner Kunstschaffen zeigen, welches sowohl international hochdotierte Positionen umfasst als auch junge noch zu entdeckende Vorstösse. Grundsätzlich teilnahmeberechtigt sind bildende Künstlerinnen und Künstler (Einzelpersonen und Gruppen), welche Aktivmitglied von Visarte oder SGBK, Sektion Bern sind, innerhalb der Telefonwahlkreise 031 oder 034 wohnen bzw. arbeiten oder einen starken Bernbezug aufweisen.

Die Jury setzt sich zusammen aus:
Kathleen Bühler (Kuratorin der Abteilung Gegenwartskunst im Kunstmuseum Bern)
Dominik Imhof (Kunstkritiker, Chefredaktor artensuite, wissenschaftlicher Mitarbeiter Kunstmuseum Thun)
San Keller (Künstler)
Philippe Pirotte (Leiter Kunsthalle Bern)
Stefan Wanzenried (Vizepräsident visarte.bern)

Das Anmeldeformular kann von der Homepage www.kunsthalle-bern.ch/de/news/ heruntergeladen oder direkt in der Kunsthalle abgeholt werden.
Die Einsendungen sind aussen deutlich mit dem Stichwort „Weihnachtsausstellung“ zu kennzeichnen. Eingabetermin ist Mittwoch 28. Oktober 2009 (Poststempel). Bewerbungen, die nach diesem Datum eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden!

Die Kunsthalle übernimmt keinerlei Haftung für die Eingaben und es werden keine Dossiers zurückgeschickt! Diese können aber vom 16. November bis zum 6. Dezember persönlich in der Kunsthalle abgeholt werden. Für weitere Auskünfte Tel. 031 350 00 40 (Karin Minger) k.minger@kunsthalle-bern.ch.

Anmeldeadresse:
Kunsthalle Bern
Karin Minger
„Weihnachtsausstellung“
Helvetiaplatz 1
3005 Bern

Grundgedanken
Die traditionelle Weihnachtsausstellung in der Kunsthalle Bern ist gedacht als das Forum für Berner Kunstschaffende, sich am Heimatort in vertrauter Umgebung mit Ihrem Werk der Öffentlichkeit zu stellen. Der Modus für die Auswahl der Künstler ist seit einigen Jahren von verschiedenen Direktoren der Kunsthalle immer wieder neu definiert worden, was zu Unklarheit und Frustration bei der eigentlichen Zielgruppe geführt hat. Der neue Auswahlmodus soll transparent und in dieser Form für die nächsten Jahre verbindlich sein, um für alle Beteiligten Klarheit und Kontinuität zu schaffen und gleichzeitig gewährleisten, dass der Qualitätsanspruch gewahrt bleibt. Mit dieser Klärung soll auch bewirkt werden, dass die Kunsthalle aus der Künstlerschaft und Gemeinde Bern den starken Rückhalt erfährt, der ihr und ihrem Team für ihre Arbeit gebührt.
Welche Künstler werden zugelassen?
Ein klarer Bernbezug muss gegeben sein. Die Jury muss in der Entscheidung über die Stärke des Ortsbezuges aber flexibel sein können. Die resultierende Auswahl an KünstlerInnen soll eine aktuelle Bestandesaufnahme über die Berner Kunstszene ermöglichen.

Wer wählt die Jury aus?
Der Präsident, der Direktor und ein Vorstandsmitglied der Visarte Bern fragen die Jury jeweils Ende Juni an.

Wer ist die Jury?
Die Jury muss unter Leitung des Direktors der Kunsthalle zumindest aus einem Vertreter der Visarte, einem Berner Kunstschaffenden, einem Kunstsachverständigen, der die Berner Kunstszene kennt und mindestens einer weiteren externen Fachperson bestehen (d.h. mindestens 5 Personen).
Diese Besetzung soll sicherstellen, dass die Interessen der Berner Kunstschaffenden ausreichend vertreten sind, dass die Eingaben der KünstlerInnen auch im Kontext Ihrer Bedeutung für den Platz Bern beurteilt werden und das eine Einordnung in die schweizerische aber auch internationale Kunstszene stattfinden kann.

Wie läuft das Auswahlverfahren?
Die Eingabefrist läuft bis Anfang November. Die Eingabe erfolgt (mit schriftlichem Dossier d.h. in Papierform mit einem Umfang von max. 20 Seiten, inklusive Kurzbiografie, mit CD/DVD, keine Originale). Nach Ablauf der Eingabefrist sichtet die Jury die Eingaben innerhalb von 1-2 Wochen und entscheidet dann über die Anzahl der auszuwählenden Kunstwerke und die jeweiligen KünstlerInnen, die zur Teilnahme eingeladen werden. Die Jury tagt zur Auswahl im Gremium, jedes Jurymitglied hat 1 Stimme. Die Mehrheit der Stimmen entscheidet. KünstlerInnen, die nach Eingabe eines Kunstwerkes nicht für die entsprechende Weihnachtsausstellung berücksichtigt werden, sind explizit eingeladen, im nächsten Jahr wieder eine Eingabe zu machen.

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Kunstmuseum Bern 2