Gestern ging die zweite Ausgabe der «Unglaublichsten Talkshow der Welt» über die Bühne. Jürg Halter, als Entertainer, ist eine Entdeckung. Er und seine Mitstreiter lieferten zwei Stunden beste Unterhaltung. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Und das Beste: Man kann die Show auf der Südpol-Homepage als Video nachschauen (hier).
Von Stefan Zihlman
Seit das Schweizer Fernsehen seine Sendungen mit humoristischen Gehalt auf ganze zwei reduzierte, ist einem nicht mehr zum Lachen zu Mute. Die grössten Schweizer Hits und Giaccobo/Müller verleiten zwar manchmal zum schmunzeln, sind aber wahnsinnig bieder und harmlos. Und so springt «Die Unglaublichste Talkshow der Welt» in eine Nische, die furchtbar nötig ist – eine humoristische Gegenwelt aus Satire, (Selbst-)Ironie, Parodie und Sarkasmus. Jürg Halter zur Seite stehen die vielgelobte Basler Musikerin Anna Aaron, die Feuerkünstlerin Zora Viperaz und ein komischer Mann.
Die Show läuft folgendermassen ab:
Die erste Viertelstunde: Die verpasse ich immer. 20.15 ist einfach viel zu früh angesetzt (aber muss wohl so sein, zum die Analogie zum Fernsehen zu bewahren).
«Kleinbürgerlich-sprechen-Kurs»: Zwei ältere Berner sitzen auf dem Sofa und palavern auf Berndeutsch. Ein Vokabular von fünfzig Wörtern genügt, dazwischen viele «Jou» und «Jää».
Spaschti Tanz: Halter und der komische Mann tanzen einen atemberaubend schrägen nicht-Tanz. Begleitet wird das von Anna Aaron am Piano
Zora Viperaz: Feuerring Performance.
Gast Gespräch: Gestern kam der Zürcher Künstler Kerim Seiler. Halter gab den typischen «Halter-Typus» oder jemand mit Anzeichen für ein Asperger-Syndrom. Viel Schweigen
«Halternatives Kochen»: Er machte eine Fleischplatte. Aus diesem eigentlich einfachen Thema, konstruierte er eine Performance. Es war zum schreien komisch. «Als Kind machte ich oft Fleischplatten. Ich konnte damit meine Gefühle ausdrücken.»
Ich habe nicht viele Details geschrieben, weil man diese Show auf der Südpol Homepage selber schauen gehen kann. Es ist einfach lustiger, wenn man es selber sieht…
Die nächste Ausgabe wird am 15. Dezember über die Bühne gehen. Als Gast ist Sophie Hunger (sic!) angekündigt. Wenn das kein Gaudi werden wird.
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Der Originaltext ist auf dem Blog www.kulturteil.ch erschienen. Es handelt sich demnach nicht um einen Originaltext der ensuite.ch Redaktion.
Was läuft jetzt: kulturagenda.ch</a

Franco Robbiani ist unser Mann in Vancouver 2010:
Jede Nation die an den Olympischen Spielen teilnimmt, wird durch eine Zeremonie begrüsst. Begrüsst werden alle Teilnehmer durch die vier „First Nation“ Familien die in dieser Region leben. Es werden immer drei Länder gemeinsam begrüsst. Die National-Fahnen werden durch Soldatinnen und Soldaten zur Zeremonie getragen. Zuvorderst marschiert ein RCMP…
Daniel Lanois ist ein begnadeter Produzent. Hier eine von ihm produzierte Newcomer-Band BLACK DUB. Lanois spielt darin selber mit. Die 22-jährige Trixie Whitley ist die Tochter vom 2005 verstorbenen Chris Whitley – und hat die Musik im Blut!… (am Bass spielt übrigens Daryl Johnson, langjähriger Gefährte von Lanois)
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