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les ballets C de la B: Ashes

22. Januar 2009 88 views

Ein ausserordentliches Ereignis für die Zürcher Theater- und Tanzsaison: Die weltweit gefeierte Tanzcompagnie «les ballets C de la B» feiert am 19. Februar im Theaterhaus Gessnerallee die Weltpremiere ihres neusten Stückes «Ashes»,eine Chroeografie von Koen Augustijnen. Der Anlass zeugt von der guten Vernetzungder Zürcher Gessnerallee mit der internationalen Freien Szene und sollgleichzeitig eine Hommage sein an eine Compagnie, die durch viele wunderbareArbeiten auf Künstler aus dem unmittelbaren Umfeld der Gessnerallee gewirkthat.

Ausgehend von einem Vulkanausbruch als Inspirationsquelle hat der Choreograf Koen
Augustijnen mit «Ashes» einen Abend entwickelt, der die konstante Dualität menschlicher Existenz zwischen dem Drang, an Dingen festzuhalten und der Kunst, sie im richtigen Augenblick loszulassen, ins Zentrum stellt. Wie der Titel evoziert, beschäftigt sich das neue Stück mit der Vergänglichkeit des Lebens. Nichts hält für ewig – wie geht man mit dieser Gewissheit um?

Die musikalische Basis für «Ashes» bilden Liebesduette von Händel. Der Altist Steve Dugardin, der bereits in «bâche» und «IMPORT EXPORT» zu hören war, wird nun von einer Sopranistin unterstützt. Das Arrangement stammt vom musikalischen Leiter Wim Selles, der auch die elektronischen Klanglandschaften schafft. Der bildende Künstler  Jean Bernard Koeman, der u.a. schon für « «IMPORT EXPORT» verantwortlich  zeichnete, gestaltet die Bühne zurückhaltend in blassen Grautönen, die in Kontrast zu den farbenprächtigen Akteuren stehen.

Das Publikum erlebt spektakuläre Akrobatik-Einlagen und eine Compagnie, die mit unbändiger Kraft und Virtuosität gegen die Vergänglichkeit ankämpft. Tanztheater auf der Höhe der Zeit: kompromisslos und aggressiv, zutiefst human und manchmal einfach komisch. Ein europäisches Tanzereignis!

Die Daten:
Uraufführung: 19. Februar, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: 20. / 21. / 22. Februar, jeweils 20 Uhr

Frühbucherrabatt: Noch bis 30.1. an sämtlichen Starticket-Vorverkaufsstellen
und an der Kasse des Theaterhauses Gessnerallee.

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