Edith Krebs Nduakasa erhält Greulich-Kulturpreis
Die ebenso vielseitige wie profilierte Kulturjournalistin Edith Krebs Nduakasa erhält am 19. März 2010 im Hotel Greulich den mit zehntausend Schweizer Franken dotierten Kulturpreis der Greulich Kulturstiftung.
Mit dem Preis wird eine Fachjournalistin geehrt, die sich nicht nur im Bereich der bildenden Kunst verdient macht, sondern eine Person, die sich beruflich in verschiedenen Breichen aussergewöhnlich engagiert. Mit der Entscheidung über die Vergabe wurde Professor Dr. Philip Ursprung, Professor für Moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich, vom Stiftungsrat betraut. Dieser besteht aus Dr. Thomas B. Brunner (Präsident), Josef Estermann (Vizepräsident), Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes in Zürich, und Dr. Hardy Ruoss, Literaturredaktor beim Schweizer Radio DRS 2. Die Preisverleihung findet am 19. März 2010 im Hotel/Restaurant Greulich in Zürich statt. Im Vorfeld steht am 18. März 2010 eine Diskussion «Über Sinn und Aufgabe der Kulturkritik» im Gemeindezentrum Hottingen auf dem Programm.
Edith Krebs Nduakasa wurde am 26. April 1955 in Zürich geboren und hat nach einer mit Handelsdiplom abgeschlossenen Erstausbildung zur kaufmännischen Angestellten an der Universität Zürich Kunstgeschichte, Philosophie und Linguistik studiert. Sie arbeitete als Sekretärin sowie als Deutsch- und Lebenskundelehrerin für Asylbewerber und im Sekretariat der Sozialberatungsstelle Kreis 4 des Fürsorgeamtes.
Seit jeher fühlt sich Edith Krebs Nduakasa jedoch in den Museen und Galerien zu Hause. Die entsprechende Laufbahn begann sie als Assistentin in der Galerie Bruno Bischofberger und später als Mitarbeiterin in der Graphischen Sammlung und Bibliothek des Kunsthauses Zürich. Diverse Lehraufträge folgten in den Bereichen Kunstgeschichte, Gestaltung und Kunst. Sie hält Vorträge und beteiligt sich an öffentlichen Diskussionen. Zahlreiche Publikationen zeugen von der langjährigen Berufserfahrung der Preisträgerin, die auch das Journalistenhandwerk von der Pike auf gelernt hat. Der Werdegang der Autorin und Redaktorin im Kunstbereich führte sie vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft Zürich, wo sie am Lexikon der Schweizer Kunst arbeitete, zum Tages-Anzeiger als freie Kunstkritikerin. Sie war mehrere Jahre im Redaktionsteam der Zeitschrift Schweizer Kunst sowie Kulturredaktorin bei der Wochenzeitung WOZ und arbeitet seit 2007 als freie Kulturjournalistin für diverse Zeitungen, darunter auch die Neue Zürcher Zeitung.
Jurymitgliedschaften für Förderbeiträge, Diplomjurierungen und Sitze in Fachbeiräten sowie Führungen in renommierten Museen stehen auf dem Programm der viel beschäftigten Akademikerin. Sie arbeitet Teilzeit als Geschäftsführerin von ArteF, einer Galerie für Kunstfotografie. Seit 2009 ist Edith Krebs Nduakasa wissenschaftliche Mitarbeiterin und Redaktorin im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft.
Der mit zehntausend Franken dotierte Greulich-Kulturpreis wird alle ein bis drei Jahre von der Greulich-Stiftung für einen herausragenden journalistischen Beitrag in einem Schweizer Medium verliehen. Die Initiative für diese Auszeichnung stammt vom Anwalt Dr. Thomas B. Brunner. Im April 2005 hat er die Greulich-Stiftung mit Sitz in Zürich ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die Qualität im Kulturjournalismus zu würdigen und zu fördern. Alle fünf Jahre sind zudem nicht nur Schweizer sondern auch Journalisten in anderen deutschsprachigen Ländern eingeladen, sich mit ihren Arbeiten zu kulturellen Themen um den ‹Grossen Greulich Kulturpreis› und ein Preisgeld von fünfzigtausend Franken zu bewerben.
Die Greulich Stiftung ist eine konsequente Weiterentwicklung von Thomas B. Brunners Idee des Greulich. In dem Designhotel und Restaurant, das wie die Strasse, an dem es liegt, nach dem Schweizer Sozialreformer Herman Greulich benannt ist, setzt Brunner seine Idee vom umfassenden Lebensgenuss um. Das Haus pflegt Architektur, gutes Essen, edle Weine und die Gastfreundschaft. Besonderes Augenmerk wird auf den zwischenmenschlichen Austausch gelegt. So finden im Greulich regelmässig literarische Abende mit prominenten Gästen statt, die dem Genuss von Kultur und Kulinarik gewidmet sind.
(Pressetext)










