Guten Morgen Bern!

Von Stephan Fuchs - Das Berner Radio RaBe feiert zehn Jahre Ätherkultur. Grund genug, das Bestehen, die MacherInnen und die Idee zum einzigen Freien Radio von Bern zu feiern. Stadtweit. RaBe ist ein nicht wegzudenkendes Stück Berner-, wenn nicht gar Schweizer Radiogeschichte. Für das kulturmagazin ensuite und Stephan Fuchs Anlass, mit dem Mitinitiator, Anwalt und …

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Good Night, Good Luck!

Von Lukas Vogelsang - Da ist immer die Rede davon, dass die Medien in einer Krise stecken. Die Werbung geht, der Inhalt wird dünn und dumm. Die PR-​Leute sind schuld und der Staat, die Werbung und überhaupt. In Sprechchören vereint ziehen wir Medienleute, die neuen Reiter der Botschaft, durch das Land und verkünden, wie schlimm …

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Erwürgen wir das Sparschwein

Von Lukas Vogelsang - Liebe LeserInnen, wenn’s so weitergeht, werden sie Ihre Fernsehgebühren-​Rechnung schon bald in der Apotheke begleichen können. Es wäre zumindest eine glaubwürdige Erklärung und eine sinnvolle Allianz für die Gebührenerhöhung der SRG: Schlaftabletten werden auch immer teurer etwa so wie das Gesundheitswesen. Zudem: Bezahlen muss immer das Sparschwein, die BürgerInnen. Da kann …

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Ferienzeit und andere Wirrnisse

Von Patrik Etschmayer - Ferienzeit war einmal die Zeit, in der nichts mehr lief. Politiker waren in den Ferien und versuchten nicht, die Welt zwischen Mitte Juli und Ende August zu vernichten, Arbeit konnte einfach liegen gelassen werden und sah nach der Rückkehr kein bisschen schlechter aus als zuvor, und es fiel auf, wenn regionale …

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Nur so zum Spass

Von Lukas Vogelsang - «Black’n’Blond» wird nun doch endlich von unseren geliebten TV-​Bildschirmen verschwinden und wir sind die peinlichste Eigenproduktion von SF DRS (immerhin diesen Pokal haben sie verdient) los. Doch schon jammert SF DRS und erzählt uns die schöne Mär: SF war sich damals bewusst, wie schwierig es ist, ein solches Format zu produzieren. …

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Der Ritter des Wortgefechts

Von Lukas Vogelsang - Nun, die Reaktionen auf die letzte Kolumne im August hat Wellen geschlagen. Die Reaktionen waren spannend und die Einwürfe vielseitig. Grund, noch ein bisschen in dieser Grauzone des Journalismus herumzustöbern. In einem NZZ-​Artikel bin ich dann fündig geworden: Spin-​Doctors.

Am 18. August schrieb die NZZ kritisch über die britische Presse und …

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Das Kavaliersdelikt der Medien

Von Lukas Vogelsang - Seit Monaten bewegt das delikate Sponsoringthema bei der SRG einige Gemüter. Da läuft nicht immer alles rund und sauber. Im «20Minuten» bin ich – da ich mich nicht zu dessen Leserschaft zählen kann – erst gerade masslos erstaunt gewesen, dass der tägliche Comic mit einem Inserat kombiniert wird und nur noch …

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«Heute» ist von gestern – und morgen?

Von Lukas Vogelsang - Welch fataler Irrtum. Peter Rothenbühler, Chefredaktor von «Le Matin», macht im Moment grosse Worte in der Medienlandschaft mit der These: «Junge Leser sind glücklich, wenn sie mit ihrer Zeitung schnell fertig sind. Dazu braucht es kurze, neutrale Texte, die einfach gegliedert sind und schnell zur Sache kommen. Das machen derzeit die …

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Multimedial, ganz genial? Medienhistorisches Déjà-​vu beim Newsportal

Von Christine Wanner - Statt auf Themenressorts will die «Berner Zeitung» künftig auf Multimedia setzen. Kluge Strategie: journalistisch sowie medienökonomisch bieten sich spannende Synergien. Solche Projekte sind allerdings von den Verlegerverbänden ungern gesehen, wenn sie unter dem Dach der öffentlich-​rechtlichen SRG gedeihen. Ein Déjà-​vu. Am Berner Dammweg wird seit Anfang April Interessantes aus der Nachrichtenwelt …

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Die «Pro-​Kampagne» – Was uns die Detaillisten auch verkaufen

Christine Wanner - Für den Frühling. Mehr Ostern. Für den zweiten Frühling. Mehr Zeit zum Leben. Für mehr Kaufkraft. Für Arbeitsplätze. Die «Pro-​Kampagnen» der Detaillisten sind nicht zu übersehen. Doch ihr Werben im umkämpften Markt kündigt mit dem Slogan «für Arbeitsplätze» bereits die Zeit nach Schnäppchenjagd und Discountitis an.

Der Slogan «Für mehr Kaufkraft» spielt …

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Just married – Die NZZ am Sonntag zeigt Wege ins Glück

Von Christine Wanner - Der Wirtschaftsjournalist Ludwig Burger hat’s getan, die Schuhverkäuferin Lorenza Lopresti hat’s getan, Military-​Reiterin Michèle Schwarzenbach und Klosterschulabsolvent Flavio Perotto auch: Sie alle haben eben geheiratet, wie wir dem Gesellschaftsbund der NZZ am Sonntag entnehmen. Die neue Rubrik «Just married» irritiert. Auf den ersten Blick passt sie nicht ins Jahr 2006. Doch …

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Politikum mp3-​Player – Ringen um Speicherplatz im März

Von Christine Wanner - Vorausschauende unter uns haben in den letzten Februartagen digital aufgerüstet und sich einen mp3Player gekauft, der die ständig wachsende Musiksammlung gleich mehrfach speichern könnte. Und Sie? Was ist Ihnen digitaler Speicherplatz wert? Im März – das sei hiermit gesagt können Sie sich nicht mehr vor diesem Thema drücken. Ab 1. März …

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Alles wird besser – wohlklingende Radio-​Konzepte im Januar

Von Christine Wanner - Mitternacht. Feuerwerk schiesst in die Luft, erhellt den nächtlichen Himmel. Die Korken knallen und das Feiern zum neuen Jahr darf so richtig ausgelassen werden. Wenn das Jahr 2006 beginnt, endet das Programm auf der Frequenz 97.7 und 98.4 MHz. Schliesslich interessieren sich von Konolfingen bis Schwarzenburg zuwenig HörerInnen für Radio Extra Bern. …

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Kein Mainstream!

Von Dominik Imhof - Die Würfel sind gefallen, die Wahl getroffen. Am 17. Dezember wurde mit der Wahl des Kurators für Gegenwartskunst des Kunstmuseums Bern über die zukünftige Ausrichtung der Gegenwartskunst des Hauses entschieden. Ein Gespräch mit Bernhard Fibicher.

Herzliche Gratulation zu deiner Wahl. Es hat sechs Monate gedauert, einen Stelleninhaber zu finden. Bist du

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Stammesdenken im Callcenter

Von Patrik Etschmayer - Eine Schweizer Versicherung erlaubt ihren ausländischen Mitarbeitern, ein Schweizer Alias zu benutzen, und über die Versicherung bricht ein Shitstorm herein. Dieses ihren Mitarbeitern zu erlauben, setze ein fürchterliches Zeichen für die Versicherung und deren Unternehmenskultur.

Damit werde impliziert, dass die ausländischen Mitarbeiter und Ausländer generell als minderwertig betrachtet würden und die …

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Weshalb schreibt jemand immer wieder Leserbriefe?

Von Klaus Bonanomi - Diese Frage stellte das Medienmagazin Klartext vor einigen Jahren dem passionierten Leserbriefschreiber Simon Stettler aus Biglen. «Man möchte halt etwas Dampf ablassen, aufrütteln, Augen öffnen oder Gegensteuer geben», antwortete dieser. Und Dampf abgelassen, aufgerüttelt, Augen geöffnet und Gegensteuer gegeben hat Simon Stettler vorher und nachher immer wieder. In den hunderten von …

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