Gartentor in Spitzbergen

Von Tabea Steiner - Der Künstler Heinrich Gartentor experimentiert in Spitzbergen mit der Wahrnehmung von Tag und Nacht. Die neue Sichtweise bringt Spannendes an den Tag und allerlei Wissenswertes über die Schweizer Kolonie, in der Fussball keine Rolle spielt.

 Was brachte Dich dazu, nach Spitzbergen zu reisen und dort zu arbeiten?

Der Kanton Bern …

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Wie es ist.

Von Dominik Imhof - Bild, Bewegung und Sprache. Damit beschäftigt sich seit gut 60 Jahren Robert Frank geboren 1924 in Zürich. Mit «Les Américains» (1958) wurde Robert Frank berühmt. 83 Fotografien nahm Frank in diesen Fotoband auf, nur ein Bruchteil der über 20ʻ000 Aufnahmen, die er zwischen April 1955 und Juni 1956 auf seiner Reise durch …

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Was hat Ernst Jandl mit Media Markt zu tun?

Von Klaus Bonanomi - Der österreichische Dada-​Dichter und Meister des höheren Blödsinns hat vor einigen Wochen die Texter von Bund und Berner Zeitung zu ungewöhnlicher formaler Kreativität inspiriert:

François Hollande zittert. Verliert er
die interne EU-
Abstimmung,
ist seine Au-
torität in
der Par-
tei an-
ge-

schla-
gen.

wird jedoch die Er-
wartung geäus-…

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Nur Liebhaber können das Unmögliche möglich machen

Sarah Elena Schwerzmann - Literaturübersetzer stellen sich viele Leute als poetische und romantische Menschen vor. Und es stimmt schon, dass ein literarisches Flair vorhanden sein muss. Doch der Alltag eines Literaturübersetzers ist hauptsächlich von harten Arbeitsbedingungen geprägt: Kaum einhaltbare Deadlines, konstante Stresssituationen und eine schlechte Bezahlung. Ein Job für Liebhaber also, wie zum Beispiel Werner …

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Christoph Simon oder warum Franz Obrist neben einem Dachs läuft

Von Eva Mollet - Christoph Simon spricht manchmal grossväterlich: «Ich bin geworden, der ich bin.» Und gleichzeitig blitzt in seinem Gesicht schelmische Jugendlichkeit. Das verhilft ihm dazu, eher als Schlitzohr, als mit stärkeren Ausdrücken bezeichnet zu werden, wenn er eine unliebsame Handlung vollzieht. Er kann dich angucken mit glänzenden Augen, als stünde er vor dem …

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Li Mollet: Nichts leichter als das

Von Ueli Zingg - biographie. ein spiel. wir kennen es. was wir kennen meinen wir zu wissen. was wir wissen ist noch nicht gelebt. leonard weiss und lebt. ein unermessliches leben. wo das gelebte glück doch im messbaren. ein da vinci. keiner wie er. und nicht irgendeiner. marcel. ein duchamp. nur er und doch: so …

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Ein Tag im Exil

Von Hanân al-​Shaykh (London) - Während der Zug mich alle zehn Minuten woandershin brachte – nach Bangladesch, China oder Amsterdam, nach Saudi-​Arabien und in die Vereinigten Staaten -, überlegte ich: Wie hätte ich diesen Tag, den 29. April, wohl verbracht, wenn ich noch immer in Beirut lebte? Hätte ich voller Schmerzen an die Tage des …

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Frisch gebackene Kuchen aus vergangenen Erlebnissen

Von Bettina Gafner - Désirée Scheideggers Erstlingswerk „Aaregeflüster. Fliessende Geschichten“ ist eine vielfältige Reise. Das Buch führt den Leser durch die Stadt Bern, durch alle literarischen Gattungen und durch die Phantasie der jungen Autorin. Désirée Scheidegger ist seit ihrem Abschluss an der Pädagogischen Hochschule Bern als Lehrerin tätig und verbrachte einige Zeit in Irland. Dort

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Ein irischer Schotte zu Gast in Bern

Von Donal McLaughlin - Liebe BernerInnen & Nicht-​BernerInnen, die Artikel, die ich ein halbes Jahr lang für ENSUITE schreiben kann, sollen in englischer Sprache verfasst werden. Nachdem ich aber Ihre Sprache, bzw. die hochdeutsche Variante beherrsche, möchte ich mich zumindest auf Deutsch vorstellen. Diese kleine Geste sei mir erlaubt.

Ich heisse Donal McLaughlin, stamme ursprünglich aus …

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Rajarasa & (not) not-​English

By Donal McLaughlin – Rajarasa: in Sanskrit poetics, the supreme, intuitive understanding of a poem (from: Suhayl Saadi, Psychoraag)

  1. A Papal Memory

The Pope is coming to Bern this month, if God spares him. God willing, he’ll address the Catholic youth. He’s not in the best of health, & a wee nun, God love her, is giving up …

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Aussenluft schnappen – Ein Gespräch mit Donal McLaughlin

Von Stephan Fuchs - Donal, bist du ein schreibender Traditionalist?
Wieso? So kann man das eigentlich nicht sagen. Weißt du, das… sagen wir mal „Hochenglische“ wird in Schottland seit über zwanzig Jahren in Frage gestellt. Damals, anfangs der achtziger Jahre, war das ein harter Kampf um die Freiheit der eigenen Sprache, eben in den verschiedenen …

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Wiederentdeckung eines verstummten Schweizer Autors

Von Andrea Baumann - Walter Matthias Diggelmann war zu Beginn der sechziger Jahre einer der bekanntesten, profiliertesten und auch umstrittensten Autoren der Schweiz. Er geriet mit seinen Betrachtungen in ideologische Auseinandersetzungen seiner Zeit und sorgte mit seinen Büchern für zum Teil hitzige politische Debatten. Dies führte sogar dazu, dass er seine Bücher über Jahre nur …

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Bukowski. Der Schriftsteller am Ende der Docks

Von Stephan Fuchs - Das war’s! Marina Luise Bukowski wollte nicht, Michael Montfort konnte nicht. So sah es einige Tage vor Redaktionsschluss aus und ich war nicht glücklich. Zu gerne hätte ich Stimmen gehört, die Henry Charles Bukowski näher gestanden sind und ein subtileres Verhältnis mit dem Autor gepflegt haben. Menschen, die Dinge erzählen konnten, …

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Also! Uf Wiederluege! Merci!

Von Donal McLaughlin - Also! Uf Wiederluege! Merci – It’s almost time to use that phrase oft overheard on the Number 5 tram. My final days in Bern are approaching. Six weeks ago, it felt like I’d pulled the plug in a rather full bath: the water sinking slowly around me, though there was plenty still to …

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Das Bild und das Wort

Von Marcel Piñón - Unsere Welt, schon bald der Elektronik ausgeliefert, scheint von Bildern und Worten in immerwährender Bewegung besetzt, deren Kraft und tägliche Allgegenwart (die Last der Worte, der Schock der Fotos) den vergänglichen Charakter oder die allzu oft kommerzielle Botschaft nicht verwischen können. Wir sollten weder den Platz der Worte und der Bilder …

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An Allergic Reaction to National Anthems

By Donal McLaughlin – No harm to Lizzy or anyone else, but it wasn’t the Queen they waited up for but: it was the late-​night horror film. DON’T WATCH ALONE was the name of it, not that there was a hope in hell o’ that in the O’Donnells’ house – not wi’ a houseful of weans lik …

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