Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

«Das Berner Publikum liebt sein AUA»

Interview von Belinda Meier: Endlich ist es wie­der soweit: Auawirleben geht in die nächs­te Runde! Vom 28. April bis 8. Mai 2011 prä­sen­tiert das Berner Theaterfestival unter dem Titel «Welt offen» rund 12 Produktionen natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Künstler. Einmal mehr war­tet Auawirleben mit einem dich­ten, varia­ti­ons­rei­chen und for­mal wie ästhe­tisch gren­zen­lo­sen Programm auf, auf das

lesen...

«Norma und ich, das ist ein Gedicht»

Von Alexandra Portmann – Was pas­siert, wenn die Gedichte von Raphael Urweider auf die musi­ka­li­sche Experimentierfreude von Astride Schläfli und Anna Trauffer tref­fen? Am 7., 9. und 10. April 2011 ist die Musik‐​Theater‐​Performance «Alle dei­ne Namen» der Bieler Gruppe Collectif Barbare im Keller des Schlachthaustheaters in Bern zu Gast.

Der lyri­sche Gedichtband «Alle dei­ne Namen» …

lesen...

Schwanensee – Ein Traum aus Tüll und Federn

Von Roja Nikzad – Nachwuchstalente der taZ pro­ben für die gros­se Galavorstellung: Nicht jeder ist dafür gemacht, Ballett zu tan­zen. Nicht jeder ist dafür gestal­tet, schwarz und weiss, hell und dun­kel, Disziplin und Lust zu ver­ei­nen. Dies hat Natalie Portman mit über­wäl­ti­gen­der Kraft in Aronofskys «Black Swan» gezeigt.

Die Frage, wie eine Kunstform gleich­zei­tig so …

lesen...

Ein Wortgeflecht

Von Franziska Zihlmann – oder wie sich die Sprache ver­selbst­stän­digt: Was pas­siert, wenn neun Menschen zufäl­lig in einen vir­tu­el­len Dialog tre­ten und über Hunde essen­de Chinesen, Schuhe oder Sehnsucht spre­chen? Die neu­es­te Theaterproduktion des Berner StudentInnentheaters pro­biert es aus und wan­delt die Bühne zum Theaterlaboratorium. fran­zis­ka zihl­mann.

Neun Menschen – die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten …

lesen...

Call Center – Wenn der Job zum Krimi wird: Franz Hohler im Theater Rigiblick

Von Roja Nikzad – Über den Dächern von Zürich, an einem der aner­kannt schöns­ten Plätze der Stadt, mit einem gewal­ti­gen Ausblick über die Lichter der urba­nen Welt thront das Theater Rigiblick am Ende der Seilbahn.

Mit der in einer Schlangenlinie ver­lau­fen­den Busfahrt den Berg hin­auf (die Seilbahn macht gera­de Winterpause) kommt man Kurve um Kurve …

lesen...

Klein, Kleiner, am Kleinsten und die Welt wird schön idyllisch

Von Fabienne Naegeli – Nach den rie­si­gen Maskottchen in «Mascots» und «Mascots II – Sie kom­men nicht zur Ruhe» wird Schauplatz International in ihrem neu­en Stück «Sehnsucht nach Familie Krause» win­zig klein und begibt sich in die Welt der Preiser Modellfiguren. Die Firma Preiser stellt seit 1949 im frän­ki­schen Steinsfeld und auf Mauritius Tausende von …

lesen...

4 Mal JA, leider einmal NEIN

Von Samuel Schwarz – Eines vor­weg. Ich lie­be das grund­sätz­li­che Prinzip eines Stadttheaters. Es gibt nichts Schöneres und Besseres, wenn sich ein Gemeinwesen so etwas Grossartiges leis­tet. Ein Ort, an dem öffent­lich nach­ge­dacht wird, aus­schwei­fend, aus­ufernd. Aber es wird mir nie in den Kopf gehen, dass ein Stadttheater so orga­ni­siert sein muss, wie es in

lesen...

Juwelen der 90er

Von Guy Huracek – Sibylle Hartmann wirkt gestresst. Vor eini­gen Tagen hör­te sie mit Julia Maurer stun­den­lang Sounds von DJ Bobo, Kurt Cobain und Lady Di, such­te Kleider aus ver­gan­gen Zeiten her­aus, sass tage­lang hin­ter Büchern über Trends und Lifestyle. Und das alles weil die bei­den Schauspielerinnen nei­disch sind: «Unsere Eltern haben die 60er, und …

lesen...

Ein Schrei aus stummen Leibern

Von Lukas Vogelsang – Interview mit dem Choreografen Marcel Leemann: Bereits zum 6. Mal fin­det in der Berner Dampfzentrale das Regio‐​Tanzfestival «Heimspiel» statt. Das Festival gibt Berner ChoreographInnen eine Plattform, ihr Schaffen in der Heimatstadt zu prä­sen­tie­ren. Bereits zu den erfah­rens­ten Hasen gehört Marcel Leemann. Er ist zwar ursprüng­lich ein Zürcher, doch schon so lan­ge

lesen...

Vrenelis Gärtli

Von Belinda Meier – Der erfolg­rei­che Roman «Vrenelis Gärtli» des in Glarus auf­ge­wach­se­nen Schriftstellers Tim Krohn wur­de durch die Produktionsplattform thea­ter kon­stel­la­tio­nen erfolg­reich als Theaterstück auf die Bühne gebracht und eröff­net durch Spiel, Sprache, Klang und Musik ein Tor zu einer magi­schen und ver­träum­ten Welt.

Tim Krohn erzählt in «Vrenelis Gärtli», dem Nachfolgeroman von «Quatemberkinder» …

lesen...

«Völlig ausgebucht» – komischer Rollenmarathon der Sonderklasse

Von Roja Nikzad – Der Autor, Regisseur, Produzent und Schauspieler Peter Denlo zeig­te dem Zuschauer in gemüt­li­cher Runde im Maier’s am Albisriederplatz in Zürich, wie man Crossdressing mit mehr­fach schi­zoi­den Zügen ad absur­dum füh­ren kann. Ein ein­zel­ner Mann, Peter Denlo, ver­kör­pert im Stück «völ­lig aus­ge­bucht» von Becky Mode gan­ze 40 ver­schie­de­ne Charaktere – Männer, Frauen, …

lesen...

Jacqueline, Jacoba, Jakob, Mizz Jack, Jackie O, Jack Torera, Jackie Brutsche

Von Ruth Kofmel – Es gibt Menschen, die haben nicht das Bedürfnis nach dop­pel­ten Böden und Fangleinen. Solche Menschen wis­sen um die Zerbrechlichkeit der Dinge und sie wis­sen, dass es nichts dage­gen aus­zu­rich­ten gibt. Lernt man das früh im Leben, macht einen das sehr wahr­schein­lich ein wenig ein­sam, aber es macht einen auch immun gegen …

lesen...

Leonce und Lena

Von Vesna Mlakar – Das Stuttgarter Ballet begeis­tert zum Auftakt sei­nes 50‐​jährigen Jubiläums mit Spucks cho­reo­gra­fier­ter Büchner‐​Adaption Leonce und Lena: Ein Theaterklassiker als poppig‐​unterhaltsames Gesamtkunstwerk – ohne Worte, dafür aber als Handlungsballett at it’s best: Bereits 2008 gelang Christian Spuck als Auftragschoreografie für das Aalto Theater Essen mit sei­nem sechs­ten Abendfüller «Leonce und Lena» ein …

lesen...

Kaltes Herz und heisse Tränen

Von Belinda Meier – Hans Christian Andersens Märchen «Die Schneekönigin» wird seit Mitte November 2010 unter der Regie von Ingrid Gündisch am Stadttheater Bern auf­ge­führt. Dieses viel­schich­ti­ge Märchen über Glück, Liebe und Verstand lässt sowohl Klein als auch Gross das Hier und Jetzt ver­ges­sen.

Das Kunstmärchen «Die Schneekönigin» des däni­schen Schriftstellers H.C. Andersen
(1805 – …

lesen...

Was Sie schon immer über Virgina Woolf wissen wollten aber Freud nicht zu fragen wagten.

Von Roja Nikzad – eine höchst iro­ni­sche Séance mit dem Geist von Virginia Woolf: Sonntag Abend – Chorgasse 5 in der lau­schi­gen Umgebung um den Neumarkt. In einer ver­träum­ten, unschein­ba­ren Gasse, die mir als ewi­ge Stadtzüricherin noch nie auf­ge­fal­len war. In einer Nebenspielstätte des Neumarkt Theaters, die sich mei­ner Kenntnis total ent­zo­gen hat­te. Da fand ich …

lesen...

Von Elfen, Koboldmajoranen und befrackten Pastinaken

Von Sylvia Mutti – Ich freu mich auf dein Kommen,
ich erwar­te dich um zehn.
Nimm den Neunerbus zum Stadtrand,
den Rest, den kannst du geh’n.

Folgt man die­ser freund­li­chen Einladung, wel­che den ers­ten Zeilen des Gedichts «Die Lavendeltreppe» von Andreas Thiel ent­springt, so gelangt man viel­leicht zur «Gudrun Blom Tanzwerkstatt». Seit nun­mehr dreis­sig Jahren …

lesen...