Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Hamlet oder Hämlet?

Von Alexandra Portmann – «Ein biss­chen Ruhe vor dem Sturm» von Theresia Walser ist eine Satire, die in intel­li­gen­ten und poin­tier­ten Dialogen das Métier Theater erforscht. Ab dem 7. April ist die Schweizer Erstaufführung von Walsers Stück in der Regie von Andy Tobler am Stadttheater Bern zu sehen.

Drei Schauspieler war­ten in einem Fernsehstudio auf …

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Wenn der Körper singt

Von Esther Sutter – José Limon war einer der gros­sen Protagonisten des ame­ri­ka­ni­schen Modern Dance. Sein Werk ist bis heu­te leben­dig und setzt immer wie­der neue Massstäbe. In der Schweiz kann es nun ent­deckt wer­den im Rahmen des inter­na­tio­na­len Tanzfestivals Steps#12.

Von der Limón Dance Company geht ein Zauber aus, der welt­weit ein brei­tes und …

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Blendwerk schöner Schrittkombinationen

Von Vesna Mlakar – Vladimir Malakhov hul­digt in La Péri blos­ser Formschönheit und ver­nach­läs­sigt den dra­ma­ti­schen Gehalt der (Ballett-)Romantik.

Nirgends fühlt Vladimir Malakhov sich so daheim wie im romantisch‐​klassischen Repertoire. Seit sei­nem vier­ten Lebensjahr wur­de er an der Ballettschule in sei­ner Heimatstadt Kriwoi Rog und ab 1978 an der Moskauer Bolschoi‐​Ballettschule dafür aus­ge­bil­det. Trotz inter­na­tio­nal …

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Luzern leistet

Von Kristina Soldati – Luzern leis­tet sich der­zeit eini­ges: ein gutes Ballett und den Bau einer High‐​Tec‐​Modulhalle. Auch wenn, wie oft, das eine für das ande­re geop­fert wer­den soll. Im November 2009 hat­te der Stadtrat als Sparmassnahme vor­ge­schla­gen, das geplan­te Musiktheater als Einspartenhaus zu betrei­ben und Schauspiel sowie Tanz in die freie Szene zu ver­la­gern …

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«Ich bin ein fürchterlich verzettelter Mensch»

Von Guy Huracek – Walter Andreas Müller ist Schauspieler, Radiomoderator und Parodist ver­schie­de­ner Politiker. Mit Guy Huracek spricht er über sei­ne Rolle als Blocher, Fernsehen und Theater.

Guy Huracek: Herr Müller, wie ist es, Blocher zu sein?

Walter Andreas Müller: Sehr ange­nehm. Natürlich im Sinne des Parodisten geant­wor­tet. Er ist eine Persönlichkeit, die mir sehr …

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Die Odyssee – frei nach Homer vom Puppentheater Roosaroos

Von Irina Starmanns - Das erfolg­rei­che Schweizer Puppen‐ und Objekttheater‐​Duo Roosaroos bringt die längs­te Heimreise der Antike mit Figuren und Masken aus Pappkarton, Schattenspiel, Filzungeheuern und gestrick­ten Götterhandpuppen auf die Bühne. Ihr ers­tes Stück für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren, erar­bei­tet unter der Regie von Frauke Jacobi, über­rascht mit einer höchst musi­ka­li­schen und fan­ta­sie­vol­len …

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Release! Eine Technik?

Von Kristina Soldati – Die Anfänge: Was ist die­se ephe­mer anmu­ten­de Release‐​Technik? Wo man sie ver­mu­tet und anfragt, wird sie meist ver­leug­net. Die ers­te Release‐​Comunity wur­de in Amerika 1999 gesich­tet. Die Entdecker‐​Zeitschrift hiess Movement Research Performance Journal. Dabei reicht der Stammbaum der «Gemeinschaft» zurück in die Hippie‐​Zeit der 60er‐​Jahre. So viel­fäl­tig die gesell­schaft­li­che (Miss-)Bildungen waren, …

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7 Rubel für Europa

Von Alexandra Portmann – Was ist Europa? Was ist Moldawien? Eine pla­ka­ti­ve Gegenüberstellung von rei­chem Westen und armen Osten? Wohl kaum in Nicoleta Esinencus Stück «Fuck you, Eu​.ro​.Pa!». Am 26. und 27. März 2010 war die Inszenierung des berühmt berüch­tig­ten Stücks vom frei­en Stuttgarter Theaterlabel  «TART Produktion» im Schlachthaus in Bern zu sehen.

Aus dem …

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Langsamkeit ist eine Kunst

Von Barbara Neugel – Susanne Daeppen, die frei schaf­fen­de Tanzpädagogin und Performerin aus Biel mit eige­ner Tanzwerkstatt, hat ihre Ausbildung in der Schweiz begon­nen. Ihr Ausbildungsweg führ­te sie nach New York und Japan – bei­des wich­ti­ge Stationen in ihrem Leben. Heute unter­rich­tet sie in Biel, Bern und Basel und gibt Performances und Workshops im In‐ …

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Puppenspiel lernen

Von Nina Knecht und Friederike Krahl – Friederike Krahl ist Puppenspielerin, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Die Stücke, wel­che sie in ver­schie­de­nen Formationen (u.a. Theater Handgemenge, KASOKA) mit ande­ren Künstlern zusam­men ent­wi­ckelt, spielt sie auch an zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Festivals. Sie lebt in Berlin und arbei­tet u.a. auch als Gastprofessorin für den Nachdiplomkurs Figurenspiel (CAS) an der

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Was kann, soll und will zeitgenössisches Theater?

Von Fabienne Naegelli – «agent pro­vo­ca­teurs: ein Agentenstück» oder: Die Schaffenskrise in der Kunst – Sue und Nick sind ein jun­ges Paar. Sie ist Trendscout oder Agentin, reist des­halb stän­dig in der Welt her­um, schluckt Tabletten und wird gespielt von Sima. Er ist Akademiker oder auch Dichter, jeden­falls ein Intellektueller, schreibt zu Hause an einer …

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Ein Mistvieh hilft dem anderen

Von Alexandra Portmann – Ödön von Horváths Dramen wie «Kasimir und Karoline», «Italienische Nacht» und «Geschichten aus dem Wiener Wald» sind bereits oft im euro­päi­schen Raum insze­niert wor­den. Nun ist sein im Vergleich zu den Dramen unbe­kann­ter Roman «Sechsunddreissig Stunden» in der Regie von Magdalena Nadolska zum ers­ten Mal auf Schweizer Bühnen zu sehen. Am

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Gibt es eine berner Tanzszene?

Von Roger Merguin – Eine der Prioritäten bei mei­nem Start vor fast fünf Jahren in der Dampfzentrale als Ko‐​Leiter und Verantwortlicher für den Tanz war die Realisierung des Projektes Festival HEIMSPIEL. Den Tanzschaffenden soll­te eine Plattform gebo­ten wer­den, die es ermög­licht, ihre Arbeiten unter pro­fes­sio­nel­len Bedingungen zu zei­gen. Ohne eine leb­haf­te loka­le Tanzszene wür­de ein …

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Bühnentanz und Behinderung

Von Meredith Fischer – Anna Röthlisberger Co. eta­bliert als pro­fes­sio­nel­le, zeit­ge­nös­si­sche Kompanie inte­gra­ti­ven Tanz als Kunstform in der Schweiz: Im Vorfeld der Première ihres neu­en Stückes «BRAIN GAME» berich­tet die Choreographin Anna Röthlisberger über die Hintergründe ihrer Arbeit. Für ihre Kreationen sucht sie Personen aus, die durch ihre Einmaligkeiten aus­ser­ge­wöhn­li­che Konstellationen bil­den. Dabei geht es …

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Der Fels. Das Fest. Der Fluss.

Von Beat Sterchli – Mit «Das Matterhorn ist schön» und «Nach Addis Abeba» habe ich in den letz­ten Jahren zwei Palavertexte für die Bühne geschrie­ben, die zwar sehr gut umge­setzt und auch gut auf­ge­nom­men wur­den, die aber durch die begrenz­ten per­so­nel­len Möglichkeiten beim Profitheater an ihre Grenze sties­sen. Ich hät­te ger­ne gros­se Gruppen, ja gan­ze …

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Alpenmythos ohne Alpenromantik

Von Alexandra Portmann – Nach dem Debakel um den Film «Sennentuntschi» zeigt das Berner Stadttheater Hansjörg Schneiders Stück unter der Regie des Basler Schauspieldirektors Elias Perrig. Am 18. Dezember 2009 war Première in den Vidmarhallen.

Auf der ver­dun­kel­ten Bühne steht eine klei­ne Hütte, durch deren Fenster drei Männergesichter erkenn­bar sind. Ein Betruf erklingt, zunächst lei­se …

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