Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Die Geheimniskrämerin

Von Simone Weber – Angeblich stellt sie für Männer ein uner­gründ­li­ches Geheimnis dar, obwohl das Mysterium wohl eher ihrem Inhalt gilt, als der Handtasche an und für sich. Für Frauen ist sie kein schwar­zes Loch im Kleideruniversum, son­dern min­des­tens genau­so ele­men­tar wie die Unterwäsche. Sie ist neben den Schuhen das belieb­tes­te Mode‐​Sammelobjekt des weib­li­chen Geschlechts. …

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So frisch wie auf dem Packungsfoto

Von Barbara Roelli – «Endlich Fertigmenüs, die so frisch sind wie auf dem Packungsfoto» – Toll! … Äh, wie bit­te? Irritiert blät­te­re ich noch­mals auf die Seite der Zeitschrift zurück, auf der ich die Werbung ent­deckt habe. Nochmals lese ich die zwei Zeilen. Ich habe mich nicht getäuscht – tat­säch­lich steht da: «Endlich Fertigmenüs, die …

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Die Welt in meinen Händen

Von Lukas Vogelsang – Die Welt der Technik ver­än­dert unauf­halt­sam unse­ren Alltag. Autos, Waschmaschinen, Zahnbürsten, Wecker, Eierkocher – Alltagsgegenstände sind digi­tal gewor­den. Dies hat weit­wir­ken­de kul­tu­rel­le Konsequenzen und schliesst auch ganz vie­le Menschen aus. Digital ist nicht bes­ser, son­dern anders. Und die­ser Unterschied muss gelernt wer­den. ensui­te beginnt hier­mit eine Serie, wo wir ver­su­chen neue

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik – Ein Essay mit Fortsetzung 2. Folge: In der zwei­ten Folge von «Mit Kunst lie­ben ler­nen» befas­sen wir uns mit der Frage, war­um es auch in der Beziehungskonstellation zwi­schen Künstler und Kunstwerk zu Beziehungsstress und Reibereien kommt. Die Betrachtung mensch­li­cher Beziehungs‐​Schlachtfelder bie­tet erstaun­li­che Einsichten und lässt uns ver­ste­hen, war­um auch Künstler und

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Hut up!

Von Simone Weber – Ein pas­sen­der Hut gehör­te vor eini­gen Jahrzehnten zum Ausgangstenue wie heu­te botox­ge­bü­gel­te Stargesichter auf den roten Teppich. Daran hat sich in den letz­ten fünf­zig oder sech­zig Jahren ganz schön was ver­än­dert und man muss sich ernst­haft fra­gen, wel­che Rolle ihm im Modezirkus eigent­lich geblie­ben ist? Um dies her­aus­zu­fin­den, müs­sen wir erst …

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Was ist ein Schlüferli?

Von Barbara Roelli – Ich las das Wort auf der Aushängetafel einer Bäckerei in einer frem­den Stadt: Schlüferli. Was ist ein Schlüferli? Ich schiel­te kurz durchs Schaufenster der Bäckerei und hoff­te, das Schlüferli in der Auslage zu ent­de­cken. Meine Augen such­ten nach dem Unbekannten, aber alles was ich sah waren die lachen­den Gesichter der Spitzbuben. …

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Connaissez – vous notre pays?

Von Corina Hofer – Zugegeben: ich weiss eigent­lich ziem­lich wenig über Frankreich. Oder Paris. Zumindest was Themen betrifft, die über das obli­ga­to­ri­sche Touristenwissen hin­aus­ge­hen. Deshalb woll­te ich wäh­rend mei­nem 14tägigen Aufenthalt in Paris mal tes­ten, wie gut Frankreichs Hauptstadt die Schweiz kennt. Und auch die Bernerinnen und Berner sind vor mei­nen Fragen über Frankreich nicht

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik – Ein Essay mit Fortsetzung: Redaktioneller Hinweis: Folgende Personenkategorien soll­ten den Inhalt die­ses Beitrages nicht lesen: Menschen unter 18 Jahren, Menschen mit Beziehungsschaden, Menschen mit Beziehungswunsch und ins­be­son­de­re Menschen, die in intak­ten Beziehungen ste­hen und dort blei­ben möch­ten.

Um es gleich vor­weg zu neh­men, es gibt vie­le Geschichten, in denen ein Kunstwerk …

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Besuch kommt…

Von Stanislav Kutac – Eine Stunde mit Lilia Kuster: Besuch kommt vor der Predigt, wenn‘s drauf ankommt. Die Prioritäten von Lydia Kuster, gebo­ren am 15.03.1929, seit 52 Jahren Zollikoferin, sind ein­deu­tig: zuerst kommt die Familie, danach kommt die Familie, dann kommt lan­ge nichts und dann kommt wie­der die Familie. 4 Kinder hat sie gebo­ren, eini­ge Grosskinder …

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Das Kleidertheater

Von Simone Weber – Geht man an einem mil­den Samstagnachmittag durch die über­füll­ten Strassen einer beleb­ten Stadt, fällt auf, in welch unter­schied­li­che Schalen wir Menschen uns hül­len. Bereits der ehr­wür­di­ge Soziologe Erwin Goffman erkann­te, dass mensch­li­che Kreaturen ein Leben lang Theater spie­len. Wir sind die rei­ne Inszenierung unse­rer selbst! So, wie wir ger­ne sein wol­len, …

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Die gezähmten Wilden

Von Barbara Roelli – Sie sehen aus wie Spaghetti – sind hell­braun, haben eine meh­li­ge Konsistenz, und den typisch erdig‐​süssen Geschmack von Marroni: Die Vermicelles. Auch wenn sie sich schein­bar als wil­der Haufen auf dem Dessertteller aus­brei­ten – sie sind nicht wild. Sie sind gezähmt, durch Menschenhand in eine künst­li­che Form gepresst. Die Marroni, aus …

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Auf Schienen durch Europa

Von Hannes Liechti – Viereinhalb Wochen lang im Zug durch Europa. Von Griechenland bis Finnland; Google‐​Maps kommt auf über 10’000 Kilometer. Ein Reisebericht über die Entdeckung der Langsamkeit, Bahnhöfe, die Geschichte des Zugfahrens, und das Projekt Europa. Kurz, über Kultur auf und neben den Schienen.

«Ir Ysebahn sit­ze die Einte eso
Dass si alles was

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Die Wiedergeburt einer alten Königin

Von Simone Weber – Endlich ist er hier. Und schön ist er, der Sommer. Aber bis­wei­len auch ganz schön heiss! Da drängt sich schon früh mor­gens die Frage nach einem hüb­schen und beque­men Outfit auf, das nicht mit­tags schon kom­plett durch­ge­schwitzt ist.

Zuhause ist das eben nicht wie in den Ferien. Die Hot Pants sind …

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Open Food

Von Barbara Roelli – Es sind nicht nur die Gitarrenriffs, die unver­kenn­ba­ren Stimmen der Stars, und die Show aus Licht und Rauch: Es ist auch das Essen, das den hung­ri­gen Festivalgast befrie­digt – oder befrie­di­gen muss. Und wie mit dem Festivalprogramm die unter­schied­li­chen Musikgeschmäcker ihren Happen abbe­kom­men, so fin­den sich auf dem Openair‐​Gelände ver­schie­den­ar­ti­ge Speisen: …

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Liebe kunst, erzähl doch mal

Von Jarom Radzik – Erzählungen. Sie stif­ten Sinn, Erinnerung, Identität, Zusammenhalt und sogar Wirklichkeit. Der Mensch lebt in Erzählungen und durch sie. In einer Welt vol­ler Erzählsplitter ist Kunst zur Herrin der Versatzstücke gewor­den. Will Kunst dem Menschen ein wah­res Gegenüber sein, muss sie wie­der erzäh­len ler­nen.

Schon vor gerau­mer Zeit geis­ter­te durch die Medien …

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Trash-Kult(ur) Vol. V: Neues Altes

Von Pascal Mülchi – Sie hät­te da so einen tra­shi­gen Film gese­hen. Auf Arte. Sagte sie. Sogar eine Film‐​Serie namens Trash gäbe es da. Ah ja. Sagte ich. Und rums war der nächs­te anste­hen­de Trash‐​Film auf Arte schon ein­ver­leibt. «Abigail Leslie is Back in Town». So hiess der Film. Eine Sexploitation‐​Soap aus dem Jahr 1975. …

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