Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

«The Walking Dead» Eine Videospiel-Serie

Von Andreas Meier — Es gibt kein Entkom­men, die leben­den Toten sind über­all: Im Kino und Bücher­re­gal, im TV und Com­put­er. Beson­ders in Videospie­len gab es in let­zter Zeit eine kaum zu über­schauende Flut von Zom­bies, los­ge­lassen sowohl durch die grössten Ver­triebe wie auch die kle­in­sten Indie-Stu­dios. Einige dieser Spiele sind actionori­en­tiert, doch die meis­ten …

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Kino für die Ohren

Von San­dro Wied­mer — 14. — 16. Feb­ru­ar 2014: Bere­its zum vierten Mal find­et in Bern das sonOhr Hör­fes­ti­val statt – mit Erweiterun­gen und Neuerun­gen, und mit ein­er neuen Spiel­stelle!

Nach­dem das Fes­ti­val anfänglich auf Wan­der­schaft war, sozusagen auf der Suche nach dem ide­alen Spielort ein­mal im The­ater am Käfig­turm, dann im Tojo-The­ater der Reitschule …

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«Ich habe immer Angst, dass niemand kommt.»

Von Mar­tin Sigrist - Inter­view Ray Cokes, Ham­burg, Schmidt The­ater, 26.09.2013 : Ray Cokes mod­erierte in den 1990ern bei MTV die Sendung «Most Want­ed». Der mit­tler­weile knapp 56jährige Brite erre­ichte zu jen­er Zeit Mil­lio­nen Zuschauer. Danach mod­erierte er neben britis­chen auch franzö­sis­che Sendun­gen und war Juror ein­er bel­gis­chen Cast­ing Show. Der mit­tler­weile in Bel­gien wohn­hafte

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REPORTAGEN: Die verdrängte journalistische Königsdisziplin

Von Michael Zwick­er — Das rumänis­che Reportage Mag­a­zin «Degât O Revista» ver­anstal­tete neulich in Bukarest eine Kon­ferenz mit dem Titel: «Wie man mit Reporta­gen die Welt verän­dert.» Gene Wein­gartens «Der Grosse Zuc­chi­ni» diente hier­bei als Beispiel­re­portage, die in den Augen der Kon­feren­zteil­nehmer diesem nicht ger­ade beschei­de­nen Anspruch gerecht wird. Doch auf welche Art und Weise …

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«Not designed for winter use»

Von Luca Zac­chei — Von Genetik halte ich nicht so viel. Die Vererbungslehre kann mir zum Beispiel nicht erk­lären, wieso in der­sel­ben Fam­i­lie grund­ver­schiedene Men­schen aufwach­sen kön­nen. Trotz­dem glaube ich, dass mir meine ital­ienis­chen Eltern genetis­che Anla­gen weit­ergegeben haben, die nicht unbe­d­ingt win­ter­tauglich sind. In mein­er Gebrauch­san­weisung stand sich­er das fol­gende Kleinge­druck­te: «Not designed for …

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Scheining

Von Bar­bara Roel­li — Was habt ihr eigentlich zu Wei­h­nacht­en bekom­men? Dies beschäftigte beim let­zten Apéro. Schneeschuhe, einen iPad und alle «Star Wars»-Episoden auf DVD freuen einen – Wün­sche erfüllen sich. Für mehr oder weniger geglück­te Über­raschungsmo­mente sor­gen oft Mit­bringsel-Geschenke: eine von Indios gefer­tigte Pan­flöte mit bun­ten Pom­pons von der Peru-Reise, oder ein starkprozentiger Reiss­chnaps …

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Escherpark, Zürich: Ein Besuch

Von Heike Ger­ling — In einem ruhi­gen, von viel Grün und vil­lenar­ti­gen Baut­en geprägten Wohnge­bi­et im Zürcher Stadtquarti­er Enge, nahe des Riet­berg-Muse­ums und des Rieter­parks, ist derzeit an einem span­nen­den Beispiel zu beobacht­en, wie der Charak­ter der Stadt durch ihre Architek­tur geprägt und durch Neubaut­en verän­dert wird. In diesen Tagen wer­den die let­zten Baut­en ein­er

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Crowdfunding und Videospiele: «Broken Age»

Von Andreas Meier — Das grin­sende, dop­pelköp­fige Car­toon-Baby als Logo sagt schon viel; Dou­ble Fine Pro­duc­tions ist ein eigen­williges Stu­dio. Seit der Grün­dung im Jahr 2000 entwick­el­ten sie ein eklek­tis­ches Port­fo­lio ver­schieden­ster Gen­res: Unter anderen «Psy­cho­nauts» (2005), ein Hüpf­spiel im Unter­be­wusst­sein; «Brü­tal Leg­end» (2009), ein skur­ril­er Gen­re­hy­brid aus Prügel- und Strate­giespiel in ein­er Welt wie …

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«2049»

Von Luca Zac­chei — Wie es anf­ing und was sich genau abge­spielt hat, habe ich lei­der nicht per­sön­lich miter­lebt. Damals war ich noch nicht geboren. Uns wurde über­liefert, dass die Welt entzweit wor­den war. Der Prozess ging schle­ichend voran. Auf der einen Seite gab es die «Aussteiger»: Lehrer, Handw­erk­er, Psy­cholo­gen, Ärzte, Verkäufer und Man­ag­er, die …

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Sheik Yerbouti

Von Bar­bara Roel­li — Zum Apéro sitzen wir in einem Kebab-Restau­rant und trinken türkisches Efes-Bier. Die Luft ist geschwängert vom Duft des Frit­tieröls, und den kleinen Raum dominiert ein riesiger Fernse­her mit Flach­bild­schirm. Eingeschal­tet ist ein Sender, der unun­ter­brochen Musikvideos spielt: Ein Hip Hop­per fährt in einem grossen amerikanis­chen Auto pal­mengesäumten Strassen ent­lang; die rechte …

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«Starseed Pilgrim» – Elektronische Farb- und Klanggärtnerei

Von Andreas Meier — Was ist es? Ist es ein Puz­zle­spiel? Es ver­langt einiges an Kop­far­beit und Konzen­tra­tion, doch es gibt keine eigentlichen Lösun­gen – nur ein geduldiges Her­an­tas­ten. Ist es ein Hüpf- und Geschick­lichkeitsspiel? Es wird gehüpft, doch Geschick ist kaum nötig und nicht der Kern der Sache. Ist es ein Erkun­dungsspiel? Es ist …

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Jesus Reloaded

Von Luca Zac­chei — Hi, my Name is Jesus. Ich melde mich wieder, um ein paar Sachen zu berichti­gen. First of all: Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass mein Gebet mit «Vaterunser» anfängt. Ich wollte damals die Frauen übe­haupt nicht diskri­m­inieren. Men­schen brauchen starke Bilder und ein­prägsame Slo­gans. Vergesst bitte nicht, wer damals das Sagen …

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Hundeland

Von Bar­bara Roel­li — Die Restau­rants bedi­enen ihre Gäste wieder an den Tis­chen draussen. Ich sitze an einem solchen Tisch, in der Sonne, mein Win­ter­man­tel liegt wie eine abgestreifte Schlangen­haut über der Stuh­llehne. Mit win­terblassem Teint geniesse ich den Tag mit seinen 17 Grad. Ich lehne zurück und bestelle mir zum Apéro ein Panaché. Ich …

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Pandem(an)ie

Von Luca Zac­chei — «Lieber Dok­tor Zuber­büh­ler. Ich füh­le mich nicht wohl. Bei dieser Wet­ter­lage schmerzt es auf mein­er Brust, und wenn ein starkes Tief­druck­ge­bi­et in der Nähe des Urals wütet, dann spüre ich ein dumpfes Stechen. Genau hier. Es bleibt aber nicht ewig da, es strahlt nach oben und manch­mal nach unten aus. Seitlich …

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Protokoll der Lust

Von Bar­bara Roel­li — An Ostern kann der Apéro auch mal zum Brunch wer­den. Pro­tokoll eines mehrstündi­gen Mahls:

12.14 Uhr: Den Mauler brut entko­rken. Erstes Glas füllen. Die Bläschen des Vin mousseux perlen nach oben. Schäu­mig prick­el­nd im Mund. Erfrischend im Abgang. Kitzelt leicht den Gau­men. Im Hin­ter­grund beschwingte Musik von Bach. Konz­ert in C-Moll …

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Vom Geniessen und Einnehmen

Von Bar­bara Roel­li — Ich will ja nicht jam­mern – andern geht es bes­timmt schlechter als mir, sehr viel schlechter als mir geht es denen. Aber trotz­dem: Keine Stimme mehr zu haben ist so richtig blöd. Man bringt nicht ein­fach keinen Ton mehr raus – man kann nicht mehr reden mit den Leuten, nicht mehr …

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