Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

PIXMIX: 6 Min. 40 Sek. Kick feiern 50

Von Stanislav Kutac, 4-fach­er PIXMIX Teil­nehmer: 50x volles Haus. 700 Auftritte. 14‘000 Pics. Und immer noch ein Geheimtipp: PIXMIX BERN. Angeregt von der 2003 in Japan ent­stande­nen «Pecha Kucha» Präsen­ta­tions­form haben Jacque­line Paglia­lon­ga und ihr Part­ner Chris­t­ian Hos­mann 2005 in der Bern­er Dampfzen­trale das PIXMIX ini­ti­iert. 20 Men­schen zeigen je 20 Bilder im 20 Sekun­den-Takt.

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It’s a Time Art

Von Anna Vogel­sang — Die ver­schiede­nen alten Mess- und Nav­i­ga­tion­s­geräte haben mich schon in mein­er Kind­heit fasziniert. Der Kom­pass, das Fer­n­rohr, die ver­schiede­nen Waa­gen, mit von ganz grossen zu sehr kleinen Gewicht­en, oder all die Geräte, mit denen die Seeleute sich auf offen­er See ori­en­tierten. Mein erstes «ser­iös­es» Spielzeug, das eigentlich keines war, war ein …

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Von der Rolle

Von Bar­bara Roel­li — Frischhal­te­folie. Ein Wort, so prax­isori­en­tiert, so ganz dem prak­tis­chen Schaf­fen ver­schrieben, dass man auf Anhieb weiss, mit was man es zu tun hat: Mit ein­er Folie, die frisch hält was frisch bleiben soll, und schnell zur Hand ist, wenn man sie braucht. Und wo wenn nicht in der Küche erle­ichtern einem …

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Entre Nous

Von Stanislav Kutac — Paradies im Boudoir – Soirée mit sinnlichen Klei­derkreatio­nen, ero­tis­chen Tex­ten und berauschen­der Musik: Bea­ta Sievi, Corsetière und Inhab­erin des Ate­liers «entre nous», ver­führt ihr Pub­likum in die galante Zeit des Rokoko.

Verträumt in einem Buch lesend – als ob sie die Anwe­sen­heit des Pub­likums nicht bemerken würde – schre­it­et eine Frau durch den Saal. …

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Etwas gegen den Wind

Von Simone Weber — Etwas Gutes haben die Jahreszeit­en in unseren Bre­it­en­graden. Wir kön­nen mal leichte Klei­d­chen tra­gen, schwere Män­tel, Schals und Flipflops, mal Wollmützen und Son­nen­hüte, kurze Led­er­jack­en, Pon­chos, Shorts und Blue­jeans. Obwohl die Mode immer weniger dazu da ist, uns vor Hitze, Kälte, Regen oder Wind zu schützen, bieten die Launen des Wet­ters, …

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Red Bull Illume Exhibition

Von Lukas Vogel­sang — Man kann sich darüber stre­it­en, ob Sport auch Kul­tur sei – ich per­sön­lich finde, Sport gehöre zu einem gewichti­gen Teil zur Kul­tur und dies nicht erst seit den Griechen und deren Sport­tech­niken, welche im The­ater zum Schaus­piel-Train­ing­spro­gramm gehörten. Und «Red Bull» macht seit langem durch spek­takuläre und aus­ge­fal­l­ene Sportevents auf sich …

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Ungewolltes Déjà-vu

Von Bar­bara Roel­li — Ich war in der Provence in den Ferien. Einem Gebi­et im Süden Frankre­ichs, wo man kuli­nar­isch voll und ganz auf seine Kosten kommt, wenn man sich auch nur annährend für die leib­lichen Freuden des Lebens inter­essiert. Die Provence erin­nert mich an das Gemälde von Peter Bruegel dem Älteren: Eine ganze Sau …

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Strick ist chic

Von Simone Weber — In den let­zen Jahren wurde die Strick­mode wieder ent­deckt. Lange Zeit gal­ten Strick­klei­der-Träger als Körnchen­pick­er, schräge Öko-Freaks oder Anthro­posophen-Extrem­is­ten. Diese Schublade wurde inzwis­chen aufgeräumt. Zum Glück. Nun traut die Bevölkerung sich wieder, Strick zu tra­gen. Er gehört inzwis­chen auf die Lauf­stege wie Zwölfzen­time­ter-Absätze und Mager­mod­els. Die Strick­kun­st ist eine der ältesten …

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Eine frühere Weltneuheit

Von Bar­bara Roel­li — Wenn mich jemand nach den kuli­nar­ischen Spezial­itäten unseres Lan­des fragt, dann leiere ich ganz automa­tisch jene Speisen und Pro­duk­te runter, die all­ge­mein und plaka­tiv dem Bild der Schweiz­er Küche entsprechen: Fon­due, Raclette, Rösti, Bern­er Plat­te, Zürcher Geschnet­zeltes, Luzern­er Chügeli­pastetli, Älpler­ma­gro­nen. Und natür­lich die Schoko­lade: Toblerone, so steil wie der Niesen, Lin­dor …

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Spanische Sommerfreuden

Von Simone Weber — Wenn die schwül­warme Som­mer­luft unsere Füsse dick und heiss schwellen lässt, wür­den wir am lieb­sten Bar­fuss gehen. Über kurz gemähte Wiesen schre­it­en, die Knöchel im kühlen Wass­er baden oder weichen, war­men, weiss schim­mern­den Sand zwis­chen den Zehen hin­durch rieseln lassen. Davon träu­men wir an solchen Tagen. Lei­der sieht die Real­ität meist …

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Barbarisches Benehmen

Von Bar­bara Roel­li — Im All­t­ag begeg­ne ich immer wieder Sit­u­a­tio­nen, die mir ein­mal mehr bewusst wer­den lassen, wie ich sel­ber aufgewach­sen bin, welche Ben­imm­regeln ich von Kinds­beinen auf zu ler­nen hat­te. Und nach diesen messe ich anscheinend auch das Ver­hal­ten ander­er. Beson­ders was das Essen und Trinken anbe­langt: da kenne ich die Regeln dazu, …

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Das Kombinationstalent

Von Simone Weber — Wenn das strahlend helle Son­nen­licht die ganze Far­ben­pracht des Früh­lings in dieser unwahrschein­lichen Sattheit leucht­en lässt, ist die Zeit gekom­men, einen ganz beson­deren Klas­sik­er aus dem Schrank zu holen. Einen, der inmit­ten all dieser Far­ben nicht unterge­ht, der das Licht weit­erträgt, bis in den Abend hinein. Dieser Klas­sik­er hat dre­itausend Jahre …

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Was ist bloss mit den Frauen los?

Von Roja Nikzad — »[…] Women have always been poor, not for two hun­dred years mere­ly, but from the begin­ning of time. Women have had less intel­lec­tu­al free­dom than the sons of Athen­ian slaves. Women, then, have not had a dog’s chance […]. That is why I have laid so much stress on mon­ey and

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Was sich zeigt.

Von Eva Bertschy — Über das Gedenken an den Völk­er­mord in Ruan­da: Als am 6. April vor 17 Jahren das Flugzeug des ruan­dis­chen Präsi­den­ten kurz vor der Lan­dung von zwei Raketen getrof­fen wurde, bedeutete dies das Startsig­nal für den grausam­sten Völk­er­mord seit dem Ende des Kalten Krieges. Sei­ther gedenken die Ruan­der jedes Jahr in den

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Käsefleisch

Von Bar­bara Roel­li — Fleis­chkäse. Fleisch und Käse, Käse und Fleisch. Ja was jet­zt nun? Entwed­er Fleisch oder Käse, oder? Ich habe mich schon immer gefragt, was dieser Name nun eigentlich genau beze­ich­net, weil er für mich ver­wirrend ist. Gut, ich kenne Fleis­chkäse seit Kindes­beinen. Bei uns zu Hause gab es den Fleis­chkäse gebrat­en; als …

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5 Mal JA!

Von Matthais Heid, Chef­dra­maturg am Bern­er Stadtthe­ater — Der Strom kommt aus der Steck­dose, das Wass­er aus dem Hahn, das Inter­net ist schon da, wenn man den Com­put­er ein­schal­tet, und das Handy funk­tion­iert auf mys­ter­iöse Weise auch über­all. Und Wehe, wenn es ein­mal anders ist. Ein paar Stun­den bei Kerzen­schein, kön­nen ja ganz roman­tisch sein, …

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