Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Zwischen Bayern und Bern – #2: Essen und Trinken

Von Hannes Liechti (München) und Pablo Sulzer (Bern) – Streifzüge durch München und Bern: Vielfältig ist das Berner Ess‐ und Trinkangebot alle­mal. Unter Berninfo​.com wer­den ins­ge­samt 333 Restaurants und 40 Bars auf­ge­lis­tet. Eindrückliche Zahlen. Was steckt dahin­ter? Eine Menge, stellt man fest. Zwar nicht nur Gutes, doch sicher zahl­rei­che (Speise-)Möglichkeiten, in allen Geschmacksrichtungen. Aber eins …

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Umzug, der einzieht

Von Irina Mahlstein - Jetzt woh­ne ich ja nicht mehr allei­ne, vor­bei sind die ein­sa­men Stunden am Sonntagmorgen. Allerdings haben sich auch die vie­len schö­nen, ruhi­gen Schlafstunden ver­ab­schie­det. Damit kann ich leben, denk ich. Auf jeden Fall wer­den schö­ne Erinnerungen geschaf­fen, die ich ganz bestimmt ger­ne an mei­ne Enkel wei­ter­ge­ben möch­te. Denn jetzt, in die­sem …

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Alles Bahnhof

Von Rebecca Panian – …oder war­um ich nicht ger­ne im Zug fah­re: Ich fah­re nicht ger­ne Zug. Das Warum ist schnell erklärt: Man sitzt da, ein­ge­pfercht zwi­schen frem­den Menschen. Vom natür­lich ein­ge­for­der­ten Sicherheitsabstand von cir­ca einem Meter weit und breit kei­ne Spur und damit ver­gleich­bar unan­ge­nehm wie Fahrstuhlfahren. Ich könn­te noch vie­le Gründe anbrin­gen, die …

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Willkommen im Modelabyrinth der Gesellschaft

Von Simone Weber – Die Mode ist kei­nes­falls eine bedeu­tungs­lo­se Spielerei, son­dern ein geheim­nis­vol­les Labyrinth. Grosszügigerweise legt sie vor, wie wir uns ver­hal­ten müs­sen, um uns in ihren Irrwegen zurecht­zu­fin­den. Dabei greift sie sich das mensch­li­che Bedürfnis nach sozia­ler Anlehnung. Wer möch­te schon ein­sam in der Sackgasse sit­zen? Leute, die mit der Mode gehen, stil­len …

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Bauchtraining

Von Barbara Roelli – Annette woll­te das alles gar nicht. Sie hat auch nicht gedacht, dass es über­haupt so weit kom­men wür­de. Die Motivation war sim­pel: Ihr bes­ter Freund Oliver über­re­de­te sie dazu, noch kurz ein Bier mit ihm zu trin­ken. An einem Freitagabend, an dem nichts lief in der Stadt. Annette war ziem­lich müde. …

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Hofgesang – Wenn Hinterhöfe besungen werden

Von Barbara Neugel – Hinterhöfe. Mitunter bie­ten sie ein trau­ri­ges Bild. Sie sind Abstellplätze für Müllcontainer, Autos, Fahrräder, fahr­tüch­ti­ge und ande­re, Gartengeräte; und sie laden ein, Abfall acht­los hin­zu­wer­fen. Es gibt Asphaltwüsten in Hinterhöfen, aber auch unge­nutz­te Grünflächen mit Bäumen und Sträuchern. Auch Überraschungen sind mög­lich. Hinter lan­gen, grau­en Hausfassaden lie­gen oft­mals klei­ne Idyllen und …

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Die Stadt als Atelier

Von Jasmin Amsler – Street Artist Silis gibt Einblick in die welt der anony­men Stickerkünstler: Ob Höhlenmalereien in der Steinzeit, bun­te Wandbilder in alt­ägyp­ti­schen Grabstätten oder Kritzeleien und Reklamen auf Mauern im anti­ken Rom – Wandbemalungen zu künst­le­ri­schen, wer­ben­den oder poli­ti­schen Zwecken fin­den wir in jeder Epoche; eine Ausnahme bil­det auch die Neuzeit nicht. Zum …

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Von Gewohnheitstieren und Verfressenen

Von Barbara Roelli - Der mor­gend­li­che Kaffee muss sein. Am liebs­ten mit auf­ge­schäum­ter Milch. Ansonsten krie­ge ich die Augen nicht auf, kann kei­nen rich­ti­gen Satz bil­den, füh­le mich schutz­los den Herausforderungen des Tages aus­ge­lie­fert. Kaum aus dem Nest gestie­gen und Blasen‐ und oder Darmleerung voll­bracht, tap­se ich in die Küche, kral­le mir die Büchse mit …

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Umstadtläufer

Von Andy Limacher – Nr. 51 /​/​ Neunte und letz­te Etappe. Es war nicht ein­fach, einen neu­en Termin für die letz­ten vier Kilometer unse­rer Expedition zu fin­den: Vor einer Woche hat uns Quinten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Angesichts der all­ge­gen­wär­ti­gen Spuren des Sturms – umge­knick­te Bäume und abge­ris­se­ne Äste – sind wir froh, …

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kuba – teil 3

Von Rebecca Panian – Die Insel und ich: Ich bin von Natur aus neu­gie­rig. Sehr. Deshalb set­ze ich mich selbst immer wie­der ger­ne unbe­kann­ten Situationen aus, um ers­tens zu sehen, wie ich mich dar­in behaup­te und zwei­tens, um aus mei­nem Handeln und aus den damit ver­bun­de­nen Reaktionen von aus­sen Neues über mich und mei­ne Umwelt …

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Gewissensbisse

Von Barbara Roelli - Vorsichtig packe ich ihn aus; schä­le ihn aus der schüt­zen­den Alufolie und grei­fe ihn an sei­ner sta­bils­ten Stelle – dem Boden aus knusp­ri­ger Waffel. Seine Form ist per­fekt. Ein Biss in die glän­zend dun­kel­brau­ne Wölbung, und ich wer­de sein Hirn auf mei­ner Zunge spü­ren: Die Konsistenz wird anfangs luftig‐​schaumig sein, danach …

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französisch, frankophonie, frankophilie feiern

Von Barbara Neugel - Frankophonie bedeu­tet nach «Duden: Das Fremdwörterbuch»: Französischsprachigkeit. Ein Frankophoner ist dem­nach «jemand, der Französisch (als sei­ne Muttersprache) spricht». Und Frankophilie ist «die Vorliebe für Frankreich, sei­ne Bewohner und sei­ne Kultur». Alles nach Dudens Fremdwörterbuch. Französisch ist eine der vier Landessprachen der Schweiz und dazu zwei­te Amtssprache des Kantons Bern. Die Schweiz …

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Krankenbett

Von Irina Mahlstein - Das bin ich: Immer vol­ler Energie und Tatendrang, und auch wenn ich mal einen Schnupfen habe, dann schaf­fe ich es trotz­dem noch ins Büro. Schliesslich bin ich Super Woman! So auch am letz­ten Montag, als ich mich nach herr­li­chen Tagen in den Bergen wie­der im Bau ein­nis­te­te. Nach kur­zer Zeit fängt …

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Die Welt in (frischem) Atem

Von Barbara Roelli – Mein ers­ter Zungenkuss roch nach Zwiebeln. Vielleicht mag ich mich des­halb so gut an ihn erin­nern. Obwohl eine Fahne nach Zwiebeln oder Knoblauch in einem sol­chen Moment der Leidenschaft eigent­lich Tabu ist – ein Lustkiller sozu­sa­gen. Als sich unse­re Zungen inein­an­der schlan­gen und der Speichelaustausch statt­fand, war ich aber zu beschäf­tigt, …

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Schwerlastentransport

Von Irina Mahlstein – Sonntagabende sind etwas Wunderbares, wenn man sie schön in Ruhe zu Hause ver­brin­gen kann. Dieses Mal bestei­ge ich aber mit drei schwe­ren Taschen den Bus, glück­lich, einen Sitzplatz zu erspä­hen, steu­re ziel­stre­big auf ihn zu und quet­sche mich mit Mühe neben die älte­re, zei­tungs­le­sen­de Dame. Dabei gelingt es mir nicht ganz, …

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Umstadtläufer

Von Andy Limacher – Nr. 49 /​/​ Siebte Etappe. Wir hät­ten uns für heu­te eigent­lich Schnee gewünscht, aber jetzt, wo wir in Riedbach aus der S4 aus­stei­gen, scheint die Sonne, als ob es Frühling wäre. Wir fol­gen der Bottigenstrasse zum Gäbelbach run­ter und star­ten dort mit der bis­her längs­ten Etappe unse­rer Stadtumwanderung. Sie führt uns …

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