Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Balthus bei Beyeler – Ausstellung und Katalog

Von François Lilienfeld - Es ist schon fast eine Binsenwahrheit, wenn man von der hohen Qualität der Kataloge,  die von der Beyeler‐​Stiftung  in Riehen publi­ziert wer­den, schreibt. Auch bei der Balthus‐​Austellung, die noch bis zum 1. Januar 2019 zu sehen ist, beein­druckt sowohl die Qualität der Reproduktionen wie der Kommentare. Raphael Bouvier, der Herausgeber, hat …

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Kunst + Therapie = Kunsttherapie

Von Barbara Neugel – So ein­fach ist es natür­lich nicht, dass man sagen kann, dass Kunst und Therapie zusam­men Kunsttherapie erge­ben. Da steckt schon viel mehr dahin­ter. In der Schweiz gibt es zur­zeit eini­ge weni­ge Aus‐ bezie­hungs­wei­se Weiterbildungen, die sich mit Therapie und ver­schie­de­nen Arten von Kunst – sei es Malen, Arbeiten mit Ton usw. …

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Die Stadt als Atelier

Von Jasmin Amsler – Street Artist Silis gibt Einblick in die welt der anony­men Stickerkünstler: Ob Höhlenmalereien in der Steinzeit, bun­te Wandbilder in alt­ägyp­ti­schen Grabstätten oder Kritzeleien und Reklamen auf Mauern im anti­ken Rom – Wandbemalungen zu künst­le­ri­schen, wer­ben­den oder poli­ti­schen Zwecken fin­den wir in jeder Epoche; eine Ausnahme bil­det auch die Neuzeit nicht. Zum …

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Denkmal für Billy

Von Hans Baumann - Der Name Billy ist die Koseform des Vornamens William und wird auch ger­ne als Pseudonym ver­wen­det.  Aber es gibt ihn auch als Familiennamen, als Ortsnamen und er bezeich­net eine Hunderasse, ein Computerspiel und eben das Regalsystem von IKEA. Billy klingt sanft, freund­schaft­lich, kum­pel­haft, und so passt er zu einem ele­men­ta­ren Möbelstück, …

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Der Fado zu Gast in La Chaux‐​de‐​Fonds

Von François Lilienfeld – Im Musée d’Histoire La Chaux‐​de‐​Fonds kann eine bemer­kens­wer­te Ausstellung besucht wer­den, bestückt mit reich­hal­ti­gem Bild‐ und Tonmaterial, das vom Fado‐​Museum Lissabon zur Verfügung gestellt wur­de.

Der Fado gehört zu Portugal wie die Samba zu Brasilien oder der Csárdás zu Ungarn. Er ent­stand in Lissabon um 1830 her­um, geformt von loka­len Traditionen …

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Graphik – Eine Reise durch die Jahrhunderte

Von François Lilienfeld - Die Region Languedoc‐​Roussillon, zwi­schen Nîmes und der spa­ni­schen Grenze gele­gen, ist ver­wöhnt, was Museen auch in klei­ne­ren Ortschaften betrifft. So kann die Stadt Lodève, im Département de l’Hérault, sich rüh­men, eines der aktivs­ten Kunstmuseen Frankreichs zu besit­zen, und das bei etwa 8000 Einwohnern! Das Museum wird im Moment ver­grö­ßert, die Wiedereröffnung …

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Auf bedrohliche Stille folgt der Lärm der Politik

Von Jean‐​Luc Froidevaux - Er habe als Kind jeden Flugzeugtyp, jede Rakete und jedes Kaliber allein vom Geräusch her benen­nen kön­nen und genau her­aus­ge­hört, ob von ihm weg‐ oder auf ihn zuge­feu­ert wur­de, erin­nert sich ein Musiker der Bürgerkriegsgeneration. «Machte es ziiisssssch, so, flog die Bombe genau auf dein Haus zu und du muss­test schleu­nigst …

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Paul Senn – revidiert präsentiert

Von Monika Schäfer - «Diese gro­ben, fast trot­zig hin­ge­zeich­ne­ten Linien! Alles schien mir so ein­deu­tig auf die­sen Bildern von arbei­ten­den und fleis­si­gen Schweizern. Da wer­den kei­ne Fragen gestellt, nichts wird ange­zwei­felt. Ein Optimismus wird da ver­brei­tet, der einen Heutigen krank machen kann.» Mit die­sen har­schen Worten beschreibt Bernhard Giger 1982 den Eindruck, der eine ers­te …

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Der herrliche Brandstifter

Von Helen Lagger - Monstershow im Centre Pompidou, Wiederbelebung des Cabaret Voltaire und nun im Zürcher Kunsthaus eine Ausstellung über André Breton: Dada ist wie­der en vogue! Was ist von Dada geblie­ben und was passt noch in unse­re Zeit? Die Ausstellung im Zürcher Kunsthaus geht von der These aus, dass Dadas Beitrag zur Kunstgeschichte vor …

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Stil ist Betrug

Von Dominik Imhof - Was Willem de Kooning (1904−1997) als Maler seit sei­nen Anfängen in den Dreissigerjahren geschaf­fen hat, kann nicht hoch genug ein­ge­schätzt wer­den. Er war einer der wich­tigs­ten Vertreter des «Abstrakten Expressionismus», aber nicht nur das, er war einer der bedeut­sams­ten Künstler der USA über­haupt. Nie hat er sich einer gera­de vor­herr­schen­den Kunstströmung …

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Kunsttheoretischer Nachlass aus dem Überseekoffer

Von Anna Sheryakova - Stellen sie sich vor: Ihnen wird ein alter Überseekoffer vor die Türe gestellt. Darin befin­den sich Mappen mit unzäh­li­gen losen Blättern. Zum gröss­ten Teil sind sie nicht nume­riert und zei­gen kei­nen direk­ten Zusammenhang. Sie lesen die ers­ten gekrit­zel­ten Seiten und die Geschichte beginnt sich zu for­men und sie hin­ein­zu­zie­hen. Und so …

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Ein Blick in den sowjetischen Alltag

Von François Lilienfeld - Eine erstaun­li­che Ausstellung führt uns in eine Welt, die unend­lich fern scheint, obwohl sie erst seit etwas mehr als einem Vierteljahrhundert ver­schwun­den ist. Das Musée des Beaux‐​Arts La Chaux‐​de‐​Fonds zeigt „L’Utopie au quo­ti­di­en – Objets sovié­ti­ques 1953 – 1991“.

Wie leb­ten die Menschen in der Sowjetunion nach Stalins Tod? Wie (un)frei …

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SWISS POP

Von Anabel von Schönburg - Dass Pop Art auch ohne die Bilderflut einer wirk­lich gros­sen Stadt ent­ste­hen konn­te beweist eine Sonderschau im Aargauer Kunsthaus Aarau, die aus­schliess­lich mit schwei­ze­ri­schen Pop Art‐​Werken bestückt ist. Nach rund fünf­zig Jahren ist Pop Art wie­der ange­sagt – so Madeleine Schuppli, Direktorin des Hauses. Das Themengebiet ist bis­her kaum kunst­his­to­risch …

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„Das Unmögliche malen“

Von François Lilienfeld - So lau­tet der Untertitel einer unge­wöhn­li­chen Ausstellung in der Fondation Pierre Gianadda in Martigny (VS). Drei Maler sind mit zusam­men etwa 60 Werken ver­tre­ten: Ferdinand Hodler (1853 – 1918), Claude Monet (1840 – 1926) und Edvard Munch (1863 – 1944).

Die Bilder sind sol­cher­mas­sen auf­ge­hängt, dass man einen direk­ten Vergleich zie­hen …

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Klingende Stille

Von Helen Lagger - Das Palais de Tokyo in Paris zeigt das Universum des vor drei Jahren ver­stor­be­nen Künstlers Chen Zhen. Dessen Hauptanliegen war es, mensch­li­che Los zu ver­ste­hen und zu ver­bes­sern.

Das Palais de Tokyo im schö­nen 16.Arrondissement, einen Steinwurf vom musée d’art moder­ne ent­fernt, ist immer wie­der einen Besuch wert. Die Stimmung ist …

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Stimme der Verstummten

Von Helen Lagger - Abtreibungsgegner, ver­arm­te Kinder in Halloween‐​Kostümen, Ku Klux ClanMitglieder, Fettsüchtige, Baby Contest‐​Gewinner und Obdachlose. Sie alle begeg­nen uns auf Mary Ellen Marks Foto‐​Odyssee durch die verrückt‐​faszinierende USA. Anything goes! Das Photoforum PasquArt zeigt zur­zeit in einer Schweizer Première Fotos einer der her­aus­ra­gends­ten Persönlichkeiten der sozial‐​dokumentarischen Fotografie. Die Ausstellung „American Odyssey“ zeigt die …

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