Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Saftig kontaminierter Kreis – Von der Kunst ins Leben und zurück

Von Car­o­line Komor Müller und Bar­bara Mosca — Kreis­lauf der Kun­st: Am 26. August 2011 ist die sech­ste, äusserst erfol­gre­iche Som­mer­akademie zum The­ma «Saftig kon­t­a­miniert­er Kreis — Von der Kun­st ins Leben und zurück» zu Ende gegan­gen. Unter der Leitung der Gastku­ra­torin Pip­i­lot­ti Rist und der kol­lab­o­ra­tiv­en Gastku­ra­torin Franziska Dürr trafen sich Kün­st­lerIn­nen, Kul­turver­mit­t­lerIn­nen und …

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Art Basel zum 45sten… Wer bietet mehr?

Von Anna Vogel­sang — …«Komm doch näch­ste Woche an die Art Basel Vernissage mit.» – «Liebend gern, aber ich hab keine Ein­ladung.» – «Mach dir kein Kopf deswe­gen. Ich bin ein Kun­st­träger.» – «?» – «Ich trage die Bilder in die Hallen. Also, komm nach Basel. Es wird ganz bes­timmt nicht lang­weilig.»

Der Kun­st­träger hat …

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Der Meister des Augenblicks

Von Julia Richter - Hen­ri Carti­er-Bres­son gilt als ein­er der besten Fotografen des 20. Jahrhun­derts. In ein­er Ausstel­lung im Cen­tre Pom­pi­dou wird deut­lich, was den Kün­stler zum Meis­ter seines Fach­es machte.

Nur einen Sekun­den­bruchteil später wäre die Sym­me­trie, die Gesamtkom­po­si­tion des Bildes wieder zer­stört. Hin­ter dem Bahn­hof Saint-Lazare ren­nt ein Mann über einen Platz, der …

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BRAFA 2019: Fureur du collectionneur oder Bendego wird überleben

Von Anna Vogel­sang - So viele bet­tel­nde und ver­lorene See­len habe ich zum let­zten Mal Mitte der 90er-Jahre auf den Strassen meines geliebten St. Peters­burg gese­hen. Doch ich bin im Heute und Jet­zt, in der Stadt des EU-Par­la­ments, des NATO-Haup­tquartiers und des weltweit erfol­gre­ichen Kun­sthandels. Wegen Let­zterem bin ich hier. Auf dem zweitägi­gen Pro­gramm ste­ht …

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik — Ein Essay mit Fort­set­zung, 3. Folge, Finale: In der drit­ten und let­zten Folge von «Mit Kun­st lieben ler­nen» wen­den wir uns noch ein­mal einem wichti­gen Aspekt des Kun­stschaf­fens zu: Dem eigentlichen Beziehungsmo­tor und besten Indika­tor dafür, ob über­haupt von ein­er lebendi­gen Beziehung gesprochen wer­den kann. Ein­sicht­en aus Kun­st und Psy­cholo­gie.

Wahrschein­lich …

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Balthus bei Beyeler – Ausstellung und Katalog

Von François Lilien­feld - Es ist schon fast eine Bin­sen­wahrheit, wenn man von der hohen Qual­ität der Kat­a­loge,  die von der Beyel­er-Stiftung  in Riehen pub­liziert wer­den, schreibt. Auch bei der Balthus-Austel­lung, die noch bis zum 1. Jan­u­ar 2019 zu sehen ist, beein­druckt sowohl die Qual­ität der Repro­duk­tio­nen wie der Kom­mentare. Raphael Bou­vi­er, der Her­aus­ge­ber, hat …

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik — Ein Essay mit Fort­set­zung 2. Folge: In der zweit­en Folge von «Mit Kun­st lieben ler­nen» befassen wir uns mit der Frage, warum es auch in der Beziehungskon­stel­la­tion zwis­chen Kün­stler und Kunst­werk zu Beziehungsstress und Reibereien kommt. Die Betra­ch­tung men­schlich­er Beziehungs-Schlacht­felder bietet erstaunliche Ein­sicht­en und lässt uns ver­ste­hen, warum auch Kün­stler und

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Mit der Kunst lieben lernen

Von Jarom Radzik — Ein Essay mit Fort­set­zung: Redak­tioneller Hin­weis: Fol­gende Per­so­n­enkat­e­gorien soll­ten den Inhalt dieses Beitrages nicht lesen: Men­schen unter 18 Jahren, Men­schen mit Beziehungss­chaden, Men­schen mit Beziehungswun­sch und ins­beson­dere Men­schen, die in intak­ten Beziehun­gen ste­hen und dort bleiben möcht­en.

Um es gle­ich vor­weg zu nehmen, es gibt viele Geschicht­en, in denen ein Kunst­werk …

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Liebe kunst, erzähl doch mal

Von Jarom Radzik — Erzäh­lun­gen. Sie stiften Sinn, Erin­nerung, Iden­tität, Zusam­men­halt und sog­ar Wirk­lichkeit. Der Men­sch lebt in Erzäh­lun­gen und durch sie. In ein­er Welt voller Erzählsplit­ter ist Kun­st zur Her­rin der Ver­satzstücke gewor­den. Will Kun­st dem Men­schen ein wahres Gegenüber sein, muss sie wieder erzählen ler­nen.

Schon vor ger­aumer Zeit geis­terte durch die Medi­en …

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Kunst zwischen Apfelkuchen und Anrufbeantworter

Von Rebec­ka Domig und Son­ja Gasser – Ein Gespräch mit Chan­tal Michel auf dem Schloss Kiesen: Zahlre­iche Aus­flü­gler und Kun­st­begeis­terte durch­wan­derten vier Monate lang die Gemeinde Kiesen. Ziel war das Schloss, auf einem bewalde­ten Hügel gele­gen. In zwanzig Räu­men zeigte Chan­tal Michel eigene Werke. Ihre Foto- und Videoar­beit­en hat­te sie in stim­mige Rau­min­stal­la­tio­nen einge­bun­den, die

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Kunst + Therapie = Kunsttherapie

Von Bar­bara Neugel — So ein­fach ist es natür­lich nicht, dass man sagen kann, dass Kun­st und Ther­a­pie zusam­men Kun­st­ther­a­pie ergeben. Da steckt schon viel mehr dahin­ter. In der Schweiz gibt es zurzeit einige wenige Aus- beziehungsweise Weit­er­bil­dun­gen, die sich mit Ther­a­pie und ver­schiede­nen Arten von Kun­st – sei es Malen, Arbeit­en mit Ton usw. …

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Die Stadt als Atelier

Von Jas­min Amsler — Street Artist Silis gibt Ein­blick in die welt der anony­men Stick­erkün­stler: Ob Höh­len­malereien in der Steinzeit, bunte Wand­bilder in altä­gyp­tis­chen Grab­stät­ten oder Kritzeleien und Rekla­men auf Mauern im antiken Rom – Wandbe­malun­gen zu kün­st­lerischen, wer­ben­den oder poli­tis­chen Zweck­en find­en wir in jed­er Epoche; eine Aus­nahme bildet auch die Neuzeit nicht. Zum …

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Denkmal für Billy

Von Hans Bau­mann - Der Name Bil­ly ist die Kose­form des Vor­na­mens William und wird auch gerne als Pseu­do­nym ver­wen­det.  Aber es gibt ihn auch als Fam­i­li­en­na­men, als Ort­sna­men und er beze­ich­net eine Hun­derasse, ein Com­put­er­spiel und eben das Regal­sys­tem von IKEA. Bil­ly klingt san­ft, fre­und­schaftlich, kumpel­haft, und so passt er zu einem ele­mentaren Möbel­stück, …

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Der Fado zu Gast in La Chaux-de-Fonds

Von François Lilien­feld — Im Musée d’Histoire La Chaux-de-Fonds kann eine bemerkenswerte Ausstel­lung besucht wer­den, bestückt mit reich­haltigem Bild- und Ton­ma­te­r­i­al, das vom Fado-Muse­um Liss­abon zur Ver­fü­gung gestellt wurde.

Der Fado gehört zu Por­tu­gal wie die Sam­ba zu Brasilien oder der Csárdás zu Ungarn. Er ent­stand in Liss­abon um 1830 herum, geformt von lokalen Tra­di­tio­nen …

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Graphik – Eine Reise durch die Jahrhunderte

Von François Lilien­feld - Die Region Langue­doc-Rous­sil­lon, zwis­chen Nîmes und der spanis­chen Gren­ze gele­gen, ist ver­wöh­nt, was Museen auch in kleineren Ortschaften bet­rifft. So kann die Stadt Lodève, im Départe­ment de l’Hérault, sich rüh­men, eines der aktivsten Kun­st­museen Frankre­ichs zu besitzen, und das bei etwa 8000 Ein­wohn­ern! Das Muse­um wird im Moment ver­größert, die Wieder­eröff­nung …

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Auf bedrohliche Stille folgt der Lärm der Politik

Von Jean-Luc Froide­vaux - Er habe als Kind jeden Flugzeug­typ, jede Rakete und jedes Kaliber allein vom Geräusch her benen­nen kön­nen und genau her­aus­ge­hört, ob von ihm weg- oder auf ihn zuge­feuert wurde, erin­nert sich ein Musik­er der Bürg­erkriegs­gen­er­a­tion. «Machte es zii­isssss­ch, so, flog die Bombe genau auf dein Haus zu und du musstest schle­u­nigst …

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