Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

So ein Käse

Von Lukas Vogelsang – Ganze 14 Jahre lang haben sie geschuf­tet und im Dunkeln gebag­gert. Politisch war 14 Jahre lang Krieg – genau­ge­nom­men noch viel län­ger. Diese Baggerei sei für nichts, wie­der nichts und über­haupt. Und dann – nach die­ser end­lo­sen und namen­lo­sen Zeit, wo kein Mineur je als Held gefei­ert oder sich wirk­lich jemand …

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Es ist nur ein

Von Peter J. Betts – Es ist nur ein Denkmodell; die his­to­ri­schen Realitäten wer­den (wie üblich nach dem Motto «Geschichte ist ein Frisiersalon») will­kür­lich als mehr oder weni­ger beweg­te Bilder ver­wen­det, nicht weni­ger will­kür­lich sind die gewähl­ten Zeitsprünge und das Timing über­haupt. Nur ein Denkmodell: Ein Knecht, kurz nach der Erfindung des Rades und nach­dem …

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40 Prozent Geborgenheitssucher

Von Patrik Etschmayer - In einer kürz­lich in Deutschland erho­be­nen Umfrage äus­ser­ten sich 40 Prozent der 2400 Befragten Sympathien für ein auto­ri­tä­res Régime und die Bereitschaft, unter einem sol­chen zu leben. Die Fragen der Umfrage waren durch­aus sug­ges­tiv, und wenn jemand zustimm­te, dass «Unruhestifter spü­ren soll­ten, dass sie uner­wünscht sind» und «wich­ti­ge Entscheidungen in der Gesellschaft …

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Menschen & Medien: Ihr könnt’s auch ganz weglassen

Von Lukas Vogelsang – Endlich, dach­te ich, als ein Journalist (Name der Redaktion bekannt) eines Tages in der Redaktion anrief, inter­es­siert sich mal die Presse um die Qualität und Funktion der Kulturmedien. Die Konsumentenzeitschrift SALDO hat­te den Auftrag erteilt, einen Artikel über Kulturmagazine zu schrei­ben. Über eine hal­be Stunde dau­er­te das Gespräch mit dem Journalisten …

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Heute hatte ich ein Flash‐​Back

Von Peter J. Betts – «Heute hat­te ich ein Flash‐​Back», schreibt der Geologe und Fotograf Alexander «Wolfx» Egger: «Anfangs der 70er Jahre war ich für die natio­na­le Kommission zur Erforschung und Prospektion uran­hal­ti­ger Mineralien in vie­len Kraftwerkstollen, und auch in den Tunnels der Autobahn ins Tessin unter­wegs. Die Schweiz woll­te damals eine Atommacht wer­den. Es …

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TRATSCHUNDLABER

Von Sonja wen­ger – Es ist ja nicht so, dass in den Medien kei­ne Reflexion statt­fin­det. So war erst kürz­lich tat­säch­lich im «Tagesanzeiger» eine her­vor­ra­gen­de Rezension über eine drin­gend not­wen­di­ge Studie zu lesen, die sich mit den fata­len Auswirkungen der Pornoindustrie auf unse­re Gesellschaft aus­ein­an­der­setzt. Eine kon­stant här­ter wer­den­de Kategorie von Pornos ist salon­fä­hig gewor­den, …

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«Wenn meine Ohren deine Lippen…»

Von Martin Lötscher – Teilnehmer der Sommerakademie: Was pas­siert, wenn wir durch Kunst mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren? Unter die­ser Leitfrage fand die­ses Jahr bereits die fünf­te Sommerakademie des Zentrum Paul Klee in Bern statt. Eine für mich zutiefst genu­in künst­le­ri­sche Fragestellung, die sicher unter­be­wusst auch in den vier vor­an­ge­hen­den Jahren viru­lent in den Räumlichkeiten der Sommerakademie zir­ku­liert …

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Qualitätsschwachsinn

Von Lukas Vogelsang – Es ist schon ein har­tes Stück. Da wer­den die Medien erst durch wirt­schaft­li­che Veränderungen gebeu­telt, um anschlies­send aus den eige­nen Reihen, von ernst zu neh­men­der Instanz, gerügt zu wer­den. Das «Jahrbuch 2010 zur Qualität der Schweizer Medien» ist zwar erst jetzt erhält­lich, doch hat es schon vor der Veröffentlichung hohe Wellen …

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«Uns fehlt etwas Lebendiges»

Von Till Hillbrecht – Eine rote Zunge und vier Pfoten: Und doch ist in Berlin alles nur auf Sumpf gebaut.

Die gros­sen Wahrzeichen Berlins, da gibt es vie­le. In der Grösse sticht der Fernsehturm her­aus, der Länge nach die «East Side Gallery» und ein regel­rech­tes Schaulaufen der Sehenswürdigkeiten wird einem «unter den Linden» gebo­ten, vom …

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Die Geschichte des Trash selber schreiben

Von Pascal Mülchi – Das Ziel die­ser Rubrik war und ist es, Trash‐​Kultur des 21. Jahrhunderts in hie­si­gen Gefilden zu ergrün­den. Die ers­ten fünf Ausgaben zeig­ten, dass der Interpretationsrahmen bei der Verwendung des Begriffs Trash sehr weit­läu­fig, zuwei­len gar belie­big ist. Vorhanden ist dage­gen stets der Faktor Zeit.

Wir Menschen haben das Privileg, unse­re Geschichte …

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«Wenn Nieten regieren»

Von Lukas Vogelsang – Nein, die­ser Titelspruch ist weder von mir, noch hier als Polemik an unse­re PolitikerInnen und BundesrätInnen gedacht. Dieser dunk­le Ausspruch kommt von einem Medienregenten namens Köppel. Dass er für die­sen Titelseitenlead sei­ner Weltwoche vom Bundesrat nicht gestei­nigt wird, hat mit dem Verstand unse­rer Regierung zu tun: Die fällt nicht auf jeden …

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Metz steht in Frankreich

Von Peter J. Betts – Metz steht in Frankreich, so habe ich heu­te, einen Tag vor Auffahrt, in den «KulturNachrichten» im Radio gehört, nicht eigent­lich pres­ti­ge­mäs­sig hoch im Kurs: eine als eher lang­wei­lig gel­ten­de eins­ti­ge Garnisonsstadt in Lothringen, die – dem guten Ruf in Frankreich auch nicht wirk­lich zuträg­lich – einst zum Deutschen Reich gehör­te. …

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Die Sensation

Von Lukas Vogelsang - Am Swiss Media Forum in Luzern wur­de am 27. und am 28. September über das Medienjahr 2018 gespro­chen. Am zwei­ten Tag dis­ku­tier­ten die ganz Grossen, Felix Graf, CEO NZZ‐​Mediengruppe, Gilles Marchand, Generaldirektor SRG, Pietro Supino, Verleger Tamedia, und Marc Walder, CEO Ringier, über ihre Situationen und ihre Erfahrungen. Das war das …

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Auch wenn es nicht

Von Peter J. Betts – «Auch wenn es nicht so klingt, ist es ein Barockorchester, das Mozarts Ouvertüre zur ‹Zauberflöte› spielt», sag­te der Moderator in der Mattinata und fuhr fort: «So ändert sich der Geschmack im Laufe der Zeit.» Ich neh­me an, er woll­te kaum andeu­ten, dass es lei­der nicht so klin­ge, mit der bedau­ern­den …

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Zwei Sichtweisen

Von Lukas Vogelsang – Da haben wir jetzt also einen neu­en SRG‐​Direktor, und irgend­wie wur­den wir mit der Wahl so über­rum­pelt, dass wir nicht wis­sen, ob wir glück­lich sein sol­len. Einerseits über­rascht, dass die SRG das jour­na­lis­ti­sche Gewicht ver­stärkt, ja, sogar ernst nimmt und durch Roger de Weck eine her­vor­ra­gen­de Galionsfigur gefun­den hat. Endlich erhal­ten …

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Zum Schreien komisch

Von Peter J. Betts – Zum Schreien komisch ist es, fri­vol und abgrund­tief trau­rig, wahn­sin­nig und schreck­lich logisch, banal und viel­schich­tig, zynisch und tra­gisch, hoff­nungs­los und vol­ler Leben in all sei­ner Sinnlosigkeit und schlicht gross­ar­tig, dach­te ich zwei bis drei Jahre nach dem Erscheinen des Buchs bei der ers­ten Lektüre. Und in höchs­tem Mass aktu­ell, …

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