Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Amadeus-Quartett in Berlin

Von François Lilien­feld — Als drei nach dem «Anschluß» 1938 aus Wien geflüchtete jüdis­che Geiger sich 1940 in einem Internierungslager auf der Isle of Man ken­nen­lern­ten, wussten sie wohl noch nicht, dass sie bald an der Geburtsstunde eines der berühmtesten Stre­ichquar­tette der Geschichte teil­haben wür­den. Diese Internierungslager waren von der britis­chen Regierung für «ene­my aliens» …

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«Ich betrete gerne neue Wiesen»

Von Luca D’Alessandro  — In Ital­ien hat es sich eine junge Musik­er­gen­er­a­tion zur Auf­gabe gemacht, an inno­v­a­tiv­en Aus­drucks­for­men zu tüfteln. So auch Andrea Man­zoni, ein junger Pianist, der die Gren­zen zwis­chen Jazz, Rock und Pop aufhebt und mit seinem aktuellen Album «Des­ti­na­tion Under Con­struc­tion» dafür sorgt, dass Jazzmusik nicht nur eine einge­fleis­chte Gilde anspricht. Am

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Keine Angst vor Neuer Musik

Von Bar­bara Bal­ba Weber - Die neue Bern­er Bewe­gung mit grossem N: Wir leben in ein­er merk­würdi­gen Zeit. Die Frei­heit­en der west­lichen Welt, für die frühere Gen­er­a­tio­nen und teil­weise auch noch wir sel­ber gekämpft haben, scheinen heute vor allem für eines ver­wen­det zu wer­den: für Erhol­ungs- und Well­nes­sange­bote aller Art. So als hät­ten wir uns

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Die Frühzeit des Sergiu Celibidache (1912–1996)

Von François Lilien­feld — Die Kar­riere des berühmten rumänis­chen Diri­gen­ten ging unge­wohnte Wege. 1945, nach der deutschen Kapit­u­la­tion, sucht­en die Berlin­er Phil­har­moniker einen neuen Chefdiri­gen­ten. Wil­helm Furtwän­gler war mit zeitweiligem Dirigierver­bot belegt, da er «ent­naz­i­fiziert» wer­den musste. Ihm, als dem Berühmtesten, war eine Sün­den­bock­po­si­tion qua­si vorgeze­ich­net. Er hat­te deutschna­tion­al emp­fun­den und war poli­tisch von sehr …

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«Gianni hat uns gezeigt, was in ihm steckt»

Von Sal­va­tore Pin­to und Luca D’Alessandro - Kurzge­spräch mit Giulio Rapet­ti Mogol: Der ital­ienis­che Lied­tex­ter Giulio Rapet­ti Mogol, in Ital­ien vor allem wegen sein­er langjähri­gen Zusam­me­nar­beit mit dem Lie­der­ma­ch­er Lucio Bat­tisti bekan­nt, hat am ver­gan­genen 12. Feb­ru­ar in der Res­i­denz und in Anwe­sen­heit des ital­ienis­chen Botschafters Cosi­mo Risi in Bern «La sto­ria di una cap­in­era» …

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Albert Lortzing (1801–1851) – ein verkannter Komponist

Von François Lilien­feld — Es gab eine Zeit, da war Lortz­ings Oper «Zar und Zim­mer­mann» streck­en­weise die meist­ge­spielte Oper auf deutschsprachi­gen Büh­nen. In der Liste der meis­taufge­führten Opernkom­pon­is­ten in Deutsch­land rang­ierte Lortz­ing auf dem drit­ten Platz – nach Mozart und Ver­di!

Seine Spielopern – neben «Zar und Zim­mer­mann» vor allem «Wild­schütz» und «Waf­fen­schmied» – waren …

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«Sanremo? Dafür hatte ich noch nie etwas übrig»

Von Sal­va­tore Pin­to und Luca D’Alessandro - Inter­view mit der ital­ienis­chen Schlager­sän­gerin Rita Pavone: «Diese Plat­te hätte ich bere­its vor fün­fzig Jahren machen sollen», sagt Rita Pavone und zeigt auf das Cover­bild ihres kür­zlich erschienen Album «Mas­ters». Es ist eine ital­ienisch gefärbte Hom­mage an die Grossen der Grossen der amerikanis­chen Jazz-, Swing- und Pop­szene. Von

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Ein Mittler zwischen drei Kulturen

Von François Lilien­feld — Max Brod (1884–1968) war ein­er der bedeu­tend­sten Vertreter des lit­er­arischen Prag, das damals noch stark von deutsch­er und jüdis­ch­er Kul­tur geprägt war; der tschechis­che Nation­al­is­mus war eine junge Erschei­n­ung, die aber das Bild der Stadt bald mit­gestal­ten sollte. Auch auf dem Gebi­et der Musik leis­tete Brod Her­vor­ra­gen­des.

Er war ein Jude …

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Das Schaulaufen

Von Mar­tin Sigrist — Seit mit­tler­weile 17 Jahren hat Zürich mit dem «M4Music» ein eigenes urbanes Fes­ti­val für Musik, das neben Konz­erten Raum fürs Geschäft bietet. Am let­zten Woch­enende im März gaben sich wiederum Musikaf­fi­ciona­dos und alle, die es sein möcht­en, in Zürich (und am Abend davor in Lau­sanne) die Klinke in die Hand.

Klinikum

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«Ich wäre gerne etwas ruhiger.»

Von Luca D’Alessandro - Ein Gespräch mit Blues-Gitar­ristin Pat Wilder: Patri­cia «Pat» Wilder ist char­mant, unkom­pliziert und geniesst es, wenn die Men­schen auf sie zu gehen und sich die Zeit nehmen, mit ihr zu schwatzen. Vor lauter Auto­gramm-Abgabe und Smalltalk ver­gisst die tex­anis­che Blues Lady sog­ar ihr Aben­dessen. «Das macht nichts, ich lasse es mir

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Endlich wieder zu hören: Erica Morini und Bronislaw Gimpel

Von François Lilien­feld — Dass die Nach­welt dem Mimen keine Kränze flicht ist – vor allem für Musik­er – seit der Erfind­ung der Tonaufze­ich­nung nur noch bed­ingt richtig. Die Wahlkri­te­rien der Nach­welt allerd­ings sind oft unerk­lär­lich. Dessen wird man sich wieder ein­mal bewusst, wenn man in die Wiederveröf­fentlichun­gen einiger Auf­nah­men von Eri­ca Mori­ni (1905–1995) und

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Oli Kuster — Menschenwerk

Von Wern­er Buch­er — Ein Aus­land-Stipendi­um wird förderungswürdi­gen Kün­st­lerIn­nen gewährt und ist gle­ichzeit­ig eine Anerken­nung für deren Schaf­fen. Viele möcht­en es, Oli Kuster hat es gekriegt. Ein Besuch in Berlin.

Über die hek­tis­che Karl Marx-Allee im Stadt­teil Friedrichshain gelangt man im wohltuend ruhi­gen zweit­en Hin­ter­hof ins Res­i­den­za­te­lier der Städte Thun, Win­terthur, St. Gallen und des …

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«Bern ist Augenblick einer Träumerei»

Von Hannes Liechti - In der Serie «Musik für» wer­den jew­eils eine oder mehrere Per­sön­lichkeit­en aus dem Bern­er Kul­turleben mit ein­er aus­gewählten Playlist kon­fron­tiert. Diesen Monat trifft es die in Bern lebende Vio­lin­istin Patri­cia Kopatchin­ska­ja.

Moldaw­ien, Chisin­au, Wien, Bern. Vier Sta­tio­nen im Leben von Patri­cia Kopatchin­ska­ja. Nicht, dass das schon alles wäre: Ständig ist …

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Murten Classics – Blick über den Schlosshof hinaus

Von Kas­par Zehn­der (Kün­st­lerisch­er Leit­er von Murten Clas­sics) - Murten Clas­sics wäre ohne den Schlosshof Murten nicht denkbar. Der dop­pelte Aus­blick von der Zuschauer­tribüne nach vorne auf das Orch­ester­podi­um und nach hin­ten auf Murtensee, Jura und Son­nenun­ter­gang macht ihn zum zen­tralen Ort des Fes­ti­vals, und damit zum Bren­npunkt des musik­the­ma­tis­chen Geschehens, in diesem Jahr also …

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«Wasser ist mein Lebenselixier»

Von Hannes Liechti — In der Serie «Musik für» wer­den jew­eils eine oder mehrere Per­sön­lichkeit­en aus dem Bern­er Kul­turleben mit ein­er aus­gewählten Playlist kon­fron­tiert. Diesen Monat trifft es den Bern­er Solo-Kon­tra­bassis­ten Mich Ger­ber.

Mich Ger­ber? Ja, das ist der Mann mit dem Stre­ichin­stru­ment. Nein, nicht mit dem Cel­lo, son­dern mit dem Kon­tra­bass. Der Bern­er Musik­er, …

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Alle sind froh über die WEKO!

Von Manu Gehriger — Da sind wir jet­zt alle beruhigt und glück­lich zu wis­sen, dass die IFPI eine ganz liebe und ehren­werte Gesellschaft ist, die über­haupt nicht betrügt und niemals lügt. Das hat jeden­falls das Schweiz­er Fernse­hen in den Abend­nachricht­en vom 20.07.12 uns so rüberge­bracht. Dem­nach war es sozusagen nur ein kleines Verse­hen, dass die

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