Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

«Dr Türk vom Block»

Von Antonio Suárez Varela – Ein jun­ger Türke aus Bern macht mit einer tren­di­gen Radioshow auf sich auf­merk­sam. Im Untergrund ist er schon längst eine fes­te Grösse. Jetzt will er mit sei­nem Comedy‐​Programm auch die Limmatstadt erobern. Ein Porträt.

«Ein Mann, ein Mikrofon, eine Stadt, eine Liebe.» So lau­tet der Prolog einer Erfolgsgeschichte, die es …

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Sich selbst wiedergefunden

Von Luca D’Alessandro – Kein Krautrock, kein Büchsengepolter – purer, rau­chi­ger Latin‐​Rock, das ist die Début‐​CD «Escondiéndome de mi» des uru­gu­ay­ischen Musikers und Produzenten Gabriel Rimoli. Wer ist der Mann? ensui­te – kul­tur­ma­ga­zin woll­te es wis­sen und mach­te sich auf ins Tessin, wo Rimoli heu­te lebt.

ensui­te – kul­tur­ma­ga­zin: Gabriel Rimoli, «Escondiéndome de mi» –

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Ein Gulasch aus Pop, Manouche, Dänenrock und indischer Elektronik

Von Luca D’Alessandro – Zwei Bühnen, sechs Bands, fünf­zehn Bars, fünf­tau­send Besucherinnen und Besucher – so in etwa könn­ten die Schlagzeilen am Tag nach der Durchführung des Markthallenfestes titeln, wel­ches am 26. September zum zwei­ten Mal in Bern statt­fin­det. Das musi­ka­li­sche Angebot hat es in sich, wenn auch die meis­ten Namen hier­zu­lan­de (noch) nicht bekannt …

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«Mir erschien der Teufel»

Von Pascal Mülchi – Ob als Sänger der Band The Monsters, als Chef des Voodoo‐​Rhythm‐​Labels oder als One‐​Man‐​Band Reverend Beat‐​Man: Der 41‐​jährige Beat «Beat‐​Man» Zeller geniesst in der Rock’n’Roll-Underground-Szene Kultstatus.

Der Refrain sei­nes komisch‐​surrealen, auto­bio­gra­fisch ange­hauch­ten Songs «The Beat‐​Man Way» ist ein­dring­lich: Da ist ein Mann am Werk, der sei­nen Weg trotz aller Widerstände und …

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Joy Frempong

Von Ruth Kofmel – Gesehen und gehört habe ich Joy Frempong zum ers­ten Mal im Dachstock in Bern an der Filewile‐​Plattentaufe – ich war unein­ge­schränkt ein­ver­stan­den; mit ihrem Gesang, ihrer Art, ihrer Präsenz.

Aber wo fan­ge ich an, wenn ich die­se Frau beschrei­ben soll? Wie sie gross, mit gros­sem Haar und far­bi­gen Turnschuhen, anders als …

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«Ich bin mit dem Gurten verheiratet»

Von Luca D’Alessandro – Die Scheibe fliegt von allei­ne: «Like A Rocket» braucht kei­ne media­le Schubkraft. «Dies, weil ich in den ver­gan­ge­nen Jahren mei­ner Linie stets treu geblie­ben bin», sagt des­sen Urheber, der Aargauer Soulman Seven.

Er ver­steht sein Handwerk: Auf dem Gurten hat Seven eine tadel­lo­se Performance abge­lie­fert. Auch die CD passt in die­ses Bild …

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«Wir wollen auf die Hauptbühne»

Von Luca D’Alessandro – Die Berner Elektro‐​Brazil‐​Gruppe Da Cruz hat nach ihrem Kurzauftritt im Bamboo‐​Zelt am Gurtenfestival 2007 heu­er den Sprung auf die Waldbühne geschafft. Sängerin Mariana Da Cruz und Produzent Ane Hebeisen trotz­ten den Regenschau(d)ern, wel­che sich am Freitagnachmittag wäh­rend des Konzerts über die rund 200 Besucherinnen und Besucher ergos­sen.

Auf dem Programm stan­den …

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«Wir lassen uns nicht frozzeln!» – 100 Jahre Atonalität

Von Mariel Kreis – Überall wer­den heu­er Jubiläen der Meister klas­si­scher Musik gefei­ert: Joseph Haydn, Henry Purcell, Felix Mendelssohn Bartholdy, Georg Friedrich Händel. Und irgend­wo, ver­ges­sen, war­tet auch die Atonalität, auf dass sie gefei­ert wird. Ihren 100. Geburtstag. Aber sie war­tet wohl ver­ge­bens. Sie war­tet eigent­lich schon seit 100 Jahren ver­ge­bens auf ihre gros­se Stunde.

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L´heure bleue

Von Barbara Hell – Mich Gerber bespielt die blaue Stunde am Fluss: Die legen­dä­re blaue Stunde ist ein Geschenk des Tages an die Nacht, wenn die Sonne unter­ge­gan­gen ist und die Nacht auf­zieht. Genau die­ses indi­rek­te Licht am Himmel ist eines der wun­der­bars­ten Naturschauspiele, das jeden Abend neu statt­fin­det. In die­ser magi­schen Zeitspanne ent­steht ein

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Der «Hoofbarde» der Street Parade

Von Luca D’Alessandro - Bei der Erstdurchführung im Jahre 1991 hät­ten die Gründer der Zürcher Street Parade sich nie träu­men las­sen, dass ihre Idee das Reifealter errei­chen wür­de. Es kam anders: Die Street Parade wird am kom­men­den 8. August voll­jäh­rig und ver­mut­lich mehr als eine hal­be Million Besucherinnen und Besucher anzie­hen. Dieser Realität zum trotz

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«Katzenmusik können wir uns nicht leisten»

Von Luca D’Alessandro - Die Sternstunde erleb­te Giovanni Mirabassi aus Perugia als Siebzehnjähriger: Damals bekam er die Gelegenheit, Chet Baker bei einem Auftritt am Jazzfestival Perugia zu beglei­ten. Ein purer Zufall: Wenige Stunden vor dem Konzert fühl­te sich Bakers Pianist plötz­lich krank. Für ihn muss­te ein Ersatz gefun­den wer­den. Mirabassi, der in der unmit­tel­ba­ren Umgebung …

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«Viele Leute sehen in mir nach wie vor den Nachrichtensprecher»

Von Luca D’Alessandro – Vor genau zwei Jahren hat Heinrich Müller das Fernsehstudio gegen die Musikbühne getauscht. Diesen Schritt habe er nie bereut, sagt er, «nach über zwan­zig Jahren im Dienste der Tagesschau ver­spür­te ich das Bedürfnis, mei­ner Leidenschaft nach­zu­ge­hen: dem Songwriting.» Damit hat sich Müller einen Traum erfüllt, den er heu­te mit Herzblut lebt. …

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Die Solitäre

Von Ruth Kofmel – Ganz ehr­lich, bis anhin fand ich Big Zis frech und pro­vo­kant, mutig, geil, ver­dreht. Jetzt aber fin­de ich sie gut – so rich­tig. Sie und natür­lich das, was sie an Wortspielereien pro­du­ziert. Für mei­ner­eins bie­tet Big Zis mit ihrem neu­en Album «UND JETZ… was hät das mit mir z tue?» viel mehr …

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Ausflüge des Pop

Von Andy Limacher – Play Patrik: Versatile: Mit dem Zigeuner‐​Pop der Feet Peals und dem Electro‐​Pop von Morphologue zieht der Musiker Patrik Zeller seit eini­gen Jahren durchs Land. Unter dem Namen Play Patrik hat der Berner Ende März nun sein ers­tes Solo‐​Album «Versatile» ver­öf­fent­licht und setzt dabei auf das, was er am bes­ten kann: Popmusik …

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Im Karriereflug – Aber keineswegs abgehoben

Von Luca D’Alessandro – Wenn er nicht wäre, gäbe es das Mannheimer Kultlabel «Mole Listening Pearls» nicht: Der Zürcher DJ und Produzent Robert Jan Meyer aka Minus 8 ist seit mehr als fünf­zehn Jahren im Elektro‐​Musik‐​Geschäft tätig. Er ist Urheber zahl­rei­cher Compilations: Zu sei­nen erfolg­reichs­ten gehö­ren die Brazil‐​Trilogie «Batucada» und «Science Fiction Jazz 1 – 11». …

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«Vielleicht werde ich von der Waschküche aus dirigieren müssen!»

Von Melania Loforti – Srboljub Dinic, Chefdirigent und Musikalischer Direktor am Stadttheater Bern, star­tet zu einem wei­te­ren Höhenflug: In der nächs­ten Spielzeit wird er in einem Hochhaus im Gäbelbach die Oper «La Bohème» diri­gie­ren. Kein leich­tes Unterfangen, wie er dem «ensui­te – kul­tur­ma­ga­zin» ver­rät. Tatsächlich, Dinic stellt sich ger­ne schwie­ri­gen Aufgaben. Das hat er kürz­lich …

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