Wir laden zur Zeit das Archiv hoch. Deswegen hat es viele "alte" Artikel auf der Webseite.
Wir bitten um Geduld, wir haben viel geschrieben in den Jahren seit 2003 ...

Papier‐​Riese

Von Simone von Büren – In «Kleiner Riese Stanislas» erzählt das Figurentheater Lupine mit Papierfiguren und Schattentheater eine Geschichte über das Anderssein für Grosse und Kleine ab 6 Jahren. Vier Wochen vor der Première tra­fen sich die Figurenspielerin Kathrin Leuenberger, die Theaterpädagogin Nina Knecht und die Dramaturgin Simone von Büren zu einem Gespräch.

ensui­te – Kulturmagazin

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Talk Dance

Von Kristina Soldati – Drei in der Schweiz täti­ge Choreografen berei­ten neue Tanzabende für uns vor. ensui­te – kul­tur­ma­ga­zin sprach mit ihnen:

1. Pablo Ventura Dance Company

das letz­te Jahr der garan­tier­ten Selbstverwaltung Hong Kongs war 2046. 2046 ist auch der Name einer fik­ti­ven Stadt, zu der man eine Raum‐​Zeit‐​Reise durchs All unter­neh­men kann – …

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Über den Tanz

Von Kristina Soldati – Der Platz des Tanzes in den Medien soll hier beleuch­tet wer­den. Eine Schlüsselfigur des Schweizer Tanzes nahm sich die­ses Thema zu Herzen: Heinz Spoerli.

Ensuite – kul­tur­ma­ga­zin: Herr Spoerli, als Ballettdirektor des Zürcher Opernhauses haben Sie gleich zwei renom­mier­te Preise die­ses Jahr erhal­ten: Den deut­schen Tanzpreis und mit acht Künstlern ande­rer

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Zweimal Tom Waits «Woyzeck»: Bern und Luzern

Von Gabriela Wild – Das Publikum sass vor einer fünf Meter hohen Sperrholzwand, die beim Intro von «Misery’s the river of the world» her­un­ter­klapp­te und Einblick in die Spielzeugkiste bot. Darin reih­ten sich die Spielfiguren mar­schie­rend auf und san­gen das ers­te Tom‐​Waits‐​Stück ergrei­fend schau­rig. Die Schweizer Première von Tom Waits «Woyzeck» in den Vidmarhallen Bern …

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Lebenswert – wertlos?

Von Fabienne Naegeli - Von Fabienne Naegeli – «Fliegenfängerinnen/​Piège à mou­ches» – Ein deutsch‐​französisches Stück über das mensch­li­che Leben und sei­nen Preis der Cie. Frakt’

Was, sie sind schon 80 Jahre alt?! Dann lie­gen sie der Gesellschaft aber auch schon ein Weilchen auf der Tasche, mei­ne Liebe. Haben sie sich nicht schon mal über­legt, die­sem läs­ti­gen …

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«Unerwartete Sternenstunden erleben»

Von Pedro Moser – Interview mit Joachim Rittmeyer: Joachim Rittmeyer ist der Doyen des lite­ra­ri­schen Kabaretts in der Schweiz. Der 58‐​jährige Ostschweizer lebt schon seit lan­gem in Basel. Auf der Bühne hat er eine Reihe von Figuren ent­wi­ckelt, dar­un­ter sei­ne Klassiker Theo Metzler und Hanspeter Brauchle. Im aktu­el­len Programm «ver­lus­tig» kommt aus­ge­rech­net die­ser Brauchle abhan­den.

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Lin Hwai‐​min

Von Vesna Mlakar – Seit 36 Jahren kre­iert Lin Hwai‐​min mit Tänzern sei­nes Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan beweg­te Bilder, die vom puren Energiefluss der Körper leben. Oft abs­trakt in ihrer Anmutung, elek­tri­siert ihre Sogkraft. Was die Choreografien des am 19. Februar 1947 in der Provinzstadt Chiayi als Sohn eines Ministers der Kuomintang‐​Regierung gebo­re­nen Taiwaners …

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Was passiert, wenn Männer auf Hamster treffen?

Von Simone Artho – Vielleicht das glei­che, wenn Theater auf Theorie, wenn Wissenschaft auf Kunst, wenn Familien auf Organisationen, Führungskräfte auf Mitarbeitende und Eltern auf ande­re Eltern tref­fen: Entweder es gibt ein regel­rech­tes Gemetzel, und danach ist nichts mehr so wie vor­her, oder die Begegnung ist so angst­be­setzt, dass gar nichts geschieht. Es kann aber …

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Narren und immer noch

Von Lukas Vogelsang - Es ist ein befrei­en­der Abend. Als wir aus dem klei­nen Theater klet­tern – eine ande­re Begrifflichkeit wäre bei die­ser Kellerkletterei falsch – braucht es eine Weile, sich wie­der mit der hie­si­gen Zeit und dem Ort ver­traut zu machen. Wir waren weit weg, irgend­wie. Mir kam dabei Bertold Brecht in den Sinn: …

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pitié! von Alain Platel

Von Kristina Soldati – Randerscheinungen im Tanz: Vier aus­ver­kauf­te Abende im Theaterhaus der Gessnerallee boten ein unbe­kömm­li­ches Sujet: Die welt­be­kann­te Companie Les Ballets C de la B blickt auf das irdi­sche Elend und fleht um Erbarmen.

Ein unbe­kömm­li­ches Sujet Rohe Holzplanken bil­den ein Podest im Hintergrund der Bühne, wel­ches wie bei Musikfesten ein klei­nes Orchester krönt. Daneben …

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Die Zukunft ist jetzt

Von Gabriela Wild - Was wir heu­te ver­an­stal­ten, ver­än­dert das Morgen. Das dies­jäh­ri­ge Festival der Künste Belluard Bollwerk International hat­te mit dem Wettbewerbsgewinner «Kitchain» einen Hit gelan­det, der die nächs­ten Festivaljahre prä­gen wird. Ein him­mel­blau­er Fluss ergoss sich aus dem Arsenal, schlän­gel­te quer über die Strasse und schloss sich mit sei­nem Anfang zusam­men. Es waren …

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«Corpus delicti» von Juli Zeh am Luzerner Theater

Von Garbiela Wild – Juli Zehs Negativ‐​Utopie ist in der Mitte des 21. Jahrhunderts ange­sie­delt. Die zukünf­ti­ge Gesellschaft gehorcht ein­zig und allein der Vernunft und hat sich von der Abhängigkeit des Marktes und den Fängen der Religion befreit. Oberstes staat­li­ches Prinzip ist ein von Krankheit und Schmerz befrei­tes Leben. Diese Maxime for­dert von jedem ein­zel­nen …

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Diesseits vom Tanz

Von Kristina Soldati – Kein Schweizer Tänzer hat der­zeit ein lan­des­weit aner­kann­tes Diplom in der Tasche. Was schert man sich auch um ein Stück Papier, wenn die Bretter der Bühne einem die Welt bedeu­ten und auf ihr das pure Können zählt? Kein Theaterdirektor hat je einen Blick auf Diplome ver­schwen­det, Kunst kommt von Können und …

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Jenseits vom Tanz

Von Kristina Soldati – Schleichender Übergang «Wollen sie nicht einen rich­ti­gen Beruf erler­nen?» fragt eine Angestellte im Arbeitsamt den Tänzer Pierre (fik­ti­ver Name), da sie den Tanz nicht auf ihrer Liste von aner­kann­ten Berufen fin­det. Passende Stellen fin­det sie auch nicht. Mehrmals im Jahr holt sie die Akten von Individuen, die sich als Tänzer bezeich­nen, …

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Alter im Tanz

Von Kristina Soldati – Die ers­te Companie für Tänzer im Ruhestand: Nein, eine Companie für alte Tänzer kön­ne man sich nicht vor­stel­len, erwi­der­te das fran­zö­si­sche Kultusministerium dem 50‐​jährigen Tänzer Gérard Lemaître. Seinen Plan, eine eben­sol­che Truppe zu grün­den, erzähl­te er dar­auf­hin Sabine Kupferberg, lang­jäh­ri­ge Tänzerin am welt­weit renom­mier­ten Nederlands Dans Theater (NDT). Diese plau­der­te den …

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Ehrlich, gewagt und jung

Von Katja Zellweger – PENG!Palast ist eine freie Theatergruppe, die 2008 von Dennis Schwabenland und Benjamin Spinnler gegrün­det wur­de. 2009 wur­de Christoph Keller Mitglied. Das Stück «Hamlet MASSIV» ent­stand, «Woyzeckmaschine» läuft im Mai im Finale von PREMIO – Nachwuchspreis für Theater und Tanz und «and now go home and chan­ge your under­pants», ein Projekt mit …

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